Calciumcarbonat CaCO3
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Weißes Pulver
Vorkommen
Kalkstein, Calcit,
Marmor, Tropfstein,
Kalkschiefer,
Kreide, Aragonit |
Molmasse
100,087 g/mol
AGW
keine Angaben
Dichte (Calcit)
2,710 g/cm3
Schmelzpunkt (Calcit)
+1330 °C
Wasserlöslichkeit
(Calcit)
100g
H2O lösen bei 20 °C 0,00066 g |
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Entsorgung
Abwasser oder Hausmüll |
| Etikett
drucken |
Deutscher Name |
Englischer Name |
| CAS
471-34-1 |
Calciumcarbonat |
Calcium carbonate |
Herstellung
Calciumcarbonat wird
überwiegend aus natürlichen
Vorkommen gewonnen. Meistens erfolgt eine nachträgliche Reinigung
und ein Mahlprozess. Der aus Fällungsreaktionen zugängliche Stoff
(zum Beispiel bei der Einleitung von Kohlenstoffdioxid in Kalkwasser) wird
als synthetisches Calciumcarbonat bezeichnet. |
Verwendung
Das natürliche Calciumcarbonat
ist ein bedeutender Grundstoff für die Baustoffindustrie (Branntkalk,
Mörtel). Kalksteine werden zum Häuser- und Straßenbau eingesetzt.
Es ist auch ein bedeutender Rohstoff für die chemische Industrie,
die daraus andere Stoffe wie Soda, Pottasche,
Calciumhydroxid oder Calciumcarbid
herstellt. Calciumcarbonat ist ein universeller Füllstoff in Kunststoffen,
Putz, Farben oder Papier. Kreide
(zum Beispiel Champagnerkreide) dient als Pigment
für weiße Anstriche. In Zahncremes ist Calciumcarbonat als Schleif-
und Poliermittel enthalten. Als Zusatz in Lebensmitteln (E 170) eignet
es sich als Farbpigment, als Trennmittel oder als Säureregulator.
Die Stahlindustrie benötigt Kalk als Zuschlag im Hochofen
zum Binden der Gangart und bei der Stahlerzeugung.
Kalk ist auch in diversen Düngemitteln
enthalten, beispielsweise im Kalkdünger oder im Kalkammonsalpeter.
Bei der Rauchgasentschwefelung werden schädliche Gase wie Schwefeldioxid
mit Hilfe von Kalk zu Gips umgewandelt.
Bild
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Der zugegebene Kalk
bindet die Gangart zu Schlacke.
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