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Calcit,
Kalkspat
Fundort:
Egremont/England
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| Kurzportrait |
Calcit ist ein häufiges
Mineral, das in einer sehr hohen Farben- und Formvielfalt vorkommt. Der
Name stammt vom lateinischen Wort calx für Kalk. Der Stoff
Calciumcarbonat, aus dem auch der
Kalkstein besteht, bildet Kristalle, von denen
Skalenoeder, Rhomboeder oder Prismen typisch sind. Manche Calcite zeigen
Lumineszenz, wasserklare Spaltrhomboeder Doppelbrechung.
Bei Sammlern sehr begehrt sind Zwillinge, bei
denen zwei Kristalle spiegelbildlich miteinander verwachsen sind. Ein sehr
ähnliches Mineral ist der Aragonit. Calcit
dient zur Herstellung von Löschkalk,
Mörtel, Kalksteinen,
Kreide und als Schleif- und Poliermittel in Putzmittel und Zahnpasta. |
| Formel
(Familie) |
CaCO3
(Carbonate) |
| Farbe |
farblos, klar, weiß,
grau, gelblich, rötlich, braun, grün, blau, schwarz |
| Strich
und Glanz |
weiß; Glasglanz |
| Härte
und Dichte |
3 (Mohs); 2,7 g/cm3 |
| Spaltbarkeit/Bruch |
vollkommen nach dem Rhomboeder;
Bruch muschelig |
| Kristallsystem
und Formen |
trigonales
System; Prismen, Rhomboeder,
Skalenoeder, zahlreiche Zwillinge |
| Aggregate |
Kristalle in Drusen;
als Büschel, Rasen, körnig, faserig, stalaktitisch,
porös (Kalksinter), locker (Kreide),
pulvrig (Bergmilch), gesteinsbildend (Kalkstein,
Marmor) |
| Nachweis |
Aufbrausen in verdünnter
Salzsäure, im Gegensatz zu Aragonit spaltbar
und etwas weicher, beim Erhitzen entsteht Kohlenstoffdioxid und lockerer
Branntkalk, der mit Wasser unter Erwärmung reagiert |
| Fundorte
(Auswahl) |
Cumberland/England,
St. Andreasberg/Harz, Pribram/Tschechien, Elmwood/Tennessee,
Dalnegorsk/Sibirien, Tsumeb/Namibia,
Chihuahua, Durango, Zacatecas/Mexiko, Poona/Indien,
Hunan/China, Djurkovo/Bulgarien |