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gesundheitsschädlich weißes, körniges Pulver Vorkommen: in Holzasche und in Salzseen (Totes Meer) |
RS-Sätze:
R 22, 36/37/38 S 22, 28.1 Entsorgung: G 4 MG: 138,206 g/mol
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| Eigenschaften:
Kaliumcarbonat wirkt stark hygroskopisch. Lässt man es längere Zeit an der Luft stehen, zieht es Wasser aus der Luftfeuchtigkeit an und beginnt zu zerfließen: In Wasser löst es sich sehr gut und bildet eine Lauge, mit Säuren erfolgt eine lebhafte Reaktion unter Kohlenstoffdioxidentwicklung und Bildung der entsprechenden Salze: K2CO3 + H2SO4 -----> K2SO4 + CO2 + H2O Leitet man in eine konzentrierte Kaliumcarbonatlösung Kohlenstoffdioxid, fällt Kaliumhydrogencarbonat (KHCO3) aus, das in Wasser nur schwer löslich ist. |
| Herstellung:
Früher erfolgte die Herstellung aus Holz: Bei der Verbrennung von Holz erhielt man eine Asche, die zahlreiche Salze wie Phosphate, Sulfate, Chloride, Silicate und vor allem aber auch Kaliumcarbonat enthielt (bis zu 24 %). Durch Zusatz von Wasser wurden die löslichen Salze herausgelöst und in eisernen Pötten eingedampft. So erhielt man eine relativ unreine Pottasche, die noch mit den anderen Salzen stark verunreinigt war. Der Name leitete sich von den Pötten ab, in denen man die Pottasche gewann. Heute wird das Kaliumcarbonat durch das Carbonisieren von Kalilauge hergestellt. Dabei wird eine Kaliumchloridlösung elektrolysiert, wobei sich am negativen Pol Kalilauge bildet. In diese wird Kohlenstoffdioxid eingeleitet und relativ reines Kaliumcarbonat bildet sich: 2 KOH + CO2 -----> K2CO3 + H2O. |
| Verwendung:
Zur Herstellung von Seifen (schon die Gallier gewannen aus Fett und Pottasche Seife), zur Synthese anderer Kaliumverbindungen, z.B. Kaliwasserglas und Blutlaugensalz und zur Herstellung von Glas, keramischen Erzeugnissen und Pigmenten, z.B. Smalte; als Trocknungsmittel im Labor. |
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