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C
ätzend weißes Pulver |
RS-Sätze:
R 41 S 22, 24, 26, 39 Entsorgung: G 4 MAK: 5 mg/m3 MG: 74,093 g/mol Dichte: 2,08-2,30 g/cm3 Wasserlöslichkeit (alkalisch): bei 20 °C 1,65g/l, bei 100 °C 0,77g/l |
| Eigenschaften:
Calciumhydroxid ist ein weißes Pulver, das sich nur schlecht in Wasser löst. Es reizt Haut und Schleimhäute. Die wässrige, alkalische Lösung (Konz. 1,65g/l) wird auch als Kalkwasser bezeichnet, welches als Nachweismittel für Kohlenstoffdioxid dient. Dieses erzeugt bei der Einleitung in Kalkwasser eine weiße Trübung, dabei fällt wasserunlöslicher Kalk aus: Ca(OH)2 +CO2 ---> CaCO3 + H2O |
| Herstellung:
Die Herstellung erfolgt durch das Einleiten von Calciumoxid (Branntkalk) in Wasser. Dieser Vorgang verläuft unter starker Wärmeentwicklung und wird als Kalklöschen bezeichnet: CaO + H2O -----> Ca(OH)2 DHR = -65 kJ/mol ![]() |
| Verwendung:
Zubereitung von Kalkmörtel: Calciumhydroxid oder Calciumoxid werden mit Wasser zu einem wässrigen Brei angerührt und mit der dreifachen Menge Sand versetzt. Mit dem Kohlenstoffdioxid der Luft reagiert der Kalkbrei und bildet wieder kristallinen, harten Kalk; als Bindemittel für wasserlösliche Farben und zum Aufschluss von Casein; als Hilfsmittel bei der Färbung mit Indigo; als Düngemittel; zu Frostschutzanstrichen bei Obstbäumen; in der Medizin zur Behandlung von Verbrennungen und als Gegenmittel bei Schwefelsäure- und Oxalsäurevergiftungen; zur Darstellung von Natronlauge aus Natriumcarbonat, sowie zur Darstellung von Chlorkalk; in Labor zum Nachweis von Kohlenstoffdioxid (s.o.). |
| Herstellung von Kalkwasser zum Kohlenstoffdioxidnachweis:
2g Calciumhydroxid werden in 1 Liter Wasser gelöst und danach filtriert. Bei der Verwendung von Nutsche und Wasserstrahlpumpe kann der Filtrationsprozess wesentlich beschleunigt werden. |
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