![]() |
C
ätzend Kunststoffstopfen verwenden! weiße, hygroskopische Körner oder Plätzchen |
RS-Sätze:
R 35 S 26, 45, 37/39 Entsorgung: G 4 MAK: 2 mg/m3 MG: 39,997 g/mol Dichte: 2,13 g/cm3 Schmelztemperatur: 323 °C Siedetemperatur: 1388°C Wasserlöslichkeit (stark alkalisch): bei 20 °C 1090g/l; bei 100 °C 3420g/l |
| Eigenschaften:
Bei Berührung mit der Haut wird diese verätzt, da das Natriumhydroxid mit der Hautfeuchtigkeit zu Natronlauge reagiert. Natriumhydroxid löst sich unter starker Wärmeentwicklung sehr leicht in Wasser, wobei sich Natronlauge bildet. An der Luft wandelt es sich allmählich mit Kohlenstoffdioxid zu Natriumcarbonat um. Es sollte gut verschlossen aufbewahrt werden, da es aus der Luft Wasserdampf anzieht (hygroskopische Wirkung). Natriumhydroxid löst sich auch gerne in Ethanol oder Glycerin. |
| Herstellung:
Früher wurde es nach dem Kalk-Soda-Verfahren aus Natriumcarbonat und Calciumhydroxid hergestellt: Na2CO3 + Ca(OH)2 ---> CaCO3 + 2 NaOH Heute gewinnt man es durch die Chlor-Alkali-Elektrolyse im Amalgamverfahren. Ausgangsstoffe dabei sind Natriumchlorid (Kochsalz) und Wasser, als Produkte fallen Natronlauge (wässrige Lösung von Natriumhydroxid), Wasserstoff und Chlor an. |
| Verwendung (wie Natronlauge):
Zur Herstellung von Natronlauge; zur Seifenherstellung; als Reinigungsmittel: "Abfluss frei", bei Erdöl- und Fettrückständen; zur Herstellung von Natriumverbindungen; bei der Aluminiumerzeugung zum Aufschluss von Bauxit; bei der Papiererzeugung zum Aufschluss von Holz- und Strohfasern, als Brezellauge (4%-ige Natronlauge); als Natronlauge zum Abbeizen von Holz; bei der Küpenfärbung mit Indigo. ![]() |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Copyright: T. Seilnacht |