Natriumhydroxid (Ätznatron) NaOH
Eigenschaften
Bei Berührung mit
der Haut wird diese verätzt, da das Natriumhydroxid mit der Hautfeuchtigkeit
zu Natronlauge reagiert. Natriumhydroxid löst sich unter starker Wärmeentwicklung
sehr leicht in Wasser, wobei sich Natronlauge
bildet. An der Luft wandelt es sich allmählich mit Kohlenstoffdioxid
zu Natriumcarbonat um. Es sollte gut verschlossen
aufbewahrt werden, da es aus der Luft Wasserdampf anzieht (hygroskopische
Wirkung). Natriumhydroxid löst sich auch gerne in Ethanol oder Glycerin.
Alte Flasche mit
Ätznatron
Bei dieser Flasche aus
einer alten Sammlung
wandelte sich der Ätznatron
in Natriumcarbonat um.
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Herstellen von Natronlauge
Herstellen von Natronlauge:
Destilliertes Wasser, Messkolben, Natriumhydroxid, Waage.
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Verwendung
In Abflussreinigern ist
oft Natriumhydroxid in fester Form enthalten. In
Tauchgeräten oder in Narkosegeräten bindet das Natriumhydroxid
(zusammen mit Calciumhydroxid) den ausgeatmeten
Kohlenstoffdioxidanteil. Dieser "Atemkalk" findet auch in der Raumfahrt
Anwendung. Beim Auflösen von Natriumhydroxid in Wasser erhält
man Natronlauge. Die weiteren Verwendungen findet
man daher dort. |
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