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  Buttersäure   C3H7COOH 
    
   
Klare, ölige  Flüssigkeit 
   
Vorkommen   
Darm, Fußschweiß, saure Milch
Molmasse  88,106 g/mol   
AGW  keine Angaben 
Dichte  0,9528 g/cm3   
Schmelzpunkt  -5,1 °C   
Siedepunkt  +163,75 °C   
Wasserlöslichkeit  vollst. mischbar   
Explosionsgrz.  2,0 - 10 Vol.-% (Luft) 
Flammpunkt  +72 °C 
Zündpunkt  +440 °C
Piktogramme 
GHS 05 
Gefahr
Gefahrenklassen + Kategorie 
Ätz-/Reizwirkung auf die Haut 1B 
(Abstufung bei Verdünnungen)
HP-Sätze (siehe auch Hinweis)  
H 314   P 260, 280.3, 303+361+353, 305+351+338, 310   Entsorgung  G 1
Etikett drucken Dt. Bezeichnung 
Synonyme (deutsch)
Engl. Bezeichnung 
Synonyme (engl.)
CAS  107-92-6 Buttersäure 
Butansäure 
Butyric acid 
Butanoic acid 
   
  
Eigenschaften 
  
Buttersäure riecht äußerst penetrant und widerlich nach "Erbrochenem". Sie reizt die Augen und die Atemwege. Buttersäure entsteht beim Ranzigwerden von Butter. Sie löst sich sehr gut in Wasser und auch in Ethylalkohol, Diethylether und Glycerin. 
   
  
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Buttersäure entsteht beim Ranzigwerden von Butter.
   
  
Die Carbonsäure ist im Vergleich zur Ameisensäure und Essigsäure eine schwächere Säure. Eisen, Zink, Magnesium und andere unedle Metalle lösen sich unter Wasserstoffentwicklung ganz langsam auf. Dabei bilden sich die Salze der Buttersäure, die Butyrate, die bei Feuchtigkeit ebenfalls nach Buttersäure riechen:   
  
Magnesium  +  Buttersäure   Magnesiumbutyrat  +  Wasserstoff  
  
Mit Alkoholen können Ester erzeugt werden. Für diese Reaktion ist Wärme und ein Katalysator wie Schwefelsäure notwendig:   
   
Buttersäure  +  Ethanol   Buttersäureethylester  +  Wasser  
   
Erstaunlicherweise entsteht ein Ester mit einem gut riechenden Ananasgeruch, der in der Parfümindustrie und zur Likörherstellung verwendet wird.
   
  
Herstellung 
  
Die Herstellung erfolgt durch die Oxidation von Butanol und Luft unter Zuhilfenahme von geeigneten Katalysatoren oder durch eine Oxo-Synthese aus Propen und Kohlenstoffmonooxid. Von Bedeutung ist auch die Vergärung von Kohlehydraten durch Clostridium-Bakterien:   
  
C6H12O6   C3H7COOH  +  2 CO2  +  2 H2
   
  
Verwendung 
  
Zur Herstellung von Buttersäureestern (s.o.), Cellulosebutyrat (witterungsbeständiger und schlagfester Kunststoff), Medikamenten und Schädlingsbekämpfungsmitteln.
   
  
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