klare, ölige Flüssigkeit |
C ätzend
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RS-Sätze: R 34
S 26, 36,
45
Entsorgung: G 1 MG: 88,106 g/mol Dichte: 0,9528 g/cm3 Schmelztemperatur: -5,1 °C Siedetemperatur: 163,75 °C Wasserlöslichkeit: in jedem Verhältnis mischbar andere Löslichkeiten: Ethanol, Ether, Glycerin |
| Eigenschaften:
Buttersäure riecht äußerst penetrant und widerlich nach "Erbrochenem". Sie reizt die Augen und die Atemwege. Buttersäure entsteht beim Ranzigwerden von Butter. Die Carbonsäure ist im Vergleich zur Ameisensäure und Essigsäure eine schwächere Säure. Eisen, Zink, Magnesium und andere unedle Metalle lösen sich unter Wasserstoffentwicklung ganz langsam auf. Dabei bilden sich die Salze der Buttersäure, die Butyrate, welche bei Feuchtigkeit ebenfalls nach Buttersäure riechen: Magnesium + Buttersäure -----> Magnesiumbutyrat + Wasserstoff Mit Alkoholen können Ester erzeugt werden. Für diese Reaktion ist Wärme und ein Katalysator (H2SO4) notwendig: Buttersäure + Ethanol -----> Buttersäureethylester + Wasser Erstaunlicherweise entsteht ein Ester mit einem gut riechenden Ananasgeruch, der in der Parfümindustrie und zur Likörherstellung verwendet wird. |
| Herstellung:
Die Herstellung erfolgt durch die Oxidation von Butanol und Luft unter Zuhilfenahme von geeigneten Katalysatoren oder durch eine Oxo-Synthese aus Propen und Kohlenstoffmonoxid. Von Bedeutung ist auch die Vergärung von Kohlehydraten durch Clostridium-Bakterien: C6H12O6 ---Vergärung---> C3H7COOH + 2 CO2 + 2 H2 |
| Verwendung:
Zur Herstellung von Buttersäureestern (s.o.), Cellulosebutyrat (witterungsbeständiger und schlagfester Kunststoff), Medikamenten und Schädlingsbekämpfungsmitteln. |
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