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Propylen (Propen)                                                 C3H6
 

farbloses Gas

F+  
hochentzündlich  

  
   
  
 

RS-Sätze: 
R 12   S 9, 16, 33 
MG: 42,080 g/mol  
Dichte: Propylen : Luft = 1,476  
Schmelztemperatur: -185,24 °C  
Siedetemperatur: -47,69 °C  
Wasserlöslichkeit: schwach löslich  
andere Löslichkeiten:  
Ethanol, Ether, Essigsäure  
Explosionsgrenze: 
2 - 10 Vol.-% (Luft)
 
Eigenschaften:  
Das farblose Gas ist geruchlos, wenig giftig und wirkt aber in höheren Konzentrationen narkotisierend und erstickend. Es brennt mit gelber, rußender Flamme und bildet mit Luft explosionsfähige Gemische. Propylen ist ein ungesättigter Kohlenwasserstoff, daher addiert es aufgrund seiner Doppelbindung gerne Wasserstoff oder Halogene an sein Molekül, z.B.: 

Propen  +  Brom -----> Dibrompropan 
   
Diese Reaktion kann auch als Nachweisreaktion für das Vorhandensein von ungesättigten Verbindungen, von Doppel- und Dreifachbindungen in organischen Stoffen herangezogen werden. Durch eine Polymerisationsreaktion lässt sich der Kunststoff Polypropylen herstellen:  
  

 
Herstellung:  
Propylen entsteht neben Ethylen und Acetylen in großen Mengen beim thermischen Cracken von Kohlenwasserstoffen.
 
Verwendung:  
Mit Ethylen eines der wichtigsten Zwischenprodukte der organischen Chemie: z.B. zur Herstellung von 2-Propanol und damit auch von Aceton, zur Herstellung des Kunststoffes Polypropylen (s.o.) und der Kunstfaser Polyacrylnitril, zur Propylenoxid- und Benzolgewinnung; zur Synthese von Acrolein und Allylchlorid, damit auch von Glycerin; zusammen mit Benzol zur Synthetisierung von Cumol, aus dem wiederum Aceton und Phenol hergestellt wird.
 
 
Synonyme (deutsch)
Bezeichnung nach IUPAC
Synonyme (engl.)
engl. Bez. nach IUPAC
CAS-
Nummer
Propylen
Propen
Propylene
Propene
115-07-1
 
 
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