Ammoniummolybdat Tetrahydrat (NH4)6Mo7O24
. 4H2O
Eigenschaften
Ammoniumheptamolybdat
ist in Wasser gut löslich, verwittert aber an der Luft allmählich
unter Ammoniakabgabe. Mit Phosphaten
bildet es nach vorangegangener Behandlung der Stoffprobe mit Salpetersäure
einen gelblichen Niederschlag. |
Herstellung
Die Herstellung erfolgt
durch Einwirkung von konzentrierter, heißer Ammoniaklösung
auf Molybdän(VI)-oxid. Gibt man zu Molybdän(VI)-oxid eine starke
alkalische Lösung, so bilden sich Molybdat-Ionen:
MoO3 +
2OH-
MoO42- + H2O
Durch eine Säurezugabe
in der Molybdatlösung steigt die Protonenkonzentration, und es entsteht
durch eine Zusammenlagerung eine Komplexverbindung, die aus sieben Molybdän-Atomen
aufgebaut ist:
MoO42-
+ 8H+
Mo7O246- + 4H2O |
Verwendung
Im Labor wird Ammoniummolybdat
als Nachweisreagenz für Phosphate eingesetzt, die chemische Industrie
benötigt es zur Herstellung von Katalysatoren. |
Analytik
Ammoniummolybdat dient
im Labor zum Nachweis von Phosphaten.
Auf eine Tüpfelplatte wird eine streichholzkopfgroße Menge der
zu untersuchenden Substanz gegeben. Nach dem Zutropfen von 3 Tropfen 10%iger
Salpetersäure gibt man drei Tropfen gesättigte Ammoniumheptamolybdatlösung
hinzu. Das Auftreten eines gelben Niederschlag von Ammoniummolybdophosphat
weist auf Phosphat-Ionen hin:
HPO42- +
23 H+ + 3 NH4+ +
12 MoO42-
(NH4)3[P(Mo3O10)4 aq]
+ 12 H2O |
Film
erhältlich auf >DVD
Herstellen einer gesättigten Ammoniumheptamolybdatlösung
40g Ammoniumheptamolybdat
Tetrahydrat werden in 100ml Wasser gelöst. |
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