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gesundheitsschädlich durchsichtige, farblose Kristalle |
RS-Sätze:
R 22, 36/37/38 S 26, 36 Entsorgung: G 4 MG: 1235,86 g/mol Dichte: 2,498 g/cm3 Wasserlöslichkeit: bei 20°C 400 g/l |
| Eigenschaften:
Ammoniumheptamolybdat ist in Wasser gut löslich, verwittert aber an der Luft allmählich unter Ammoniakabgabe. Mit Phosphaten bildet es nach vorangegangener Behandlung der Stoffprobe mit Salpetersäure einen gelblichen Niederschlag. |
| Herstellung:
Die Herstellung erfolgt durch Einwirkung von konzentrierter, heißer Ammoniaklösung auf Molybdän(VI)-oxid. Gibt man zu Molybdän(VI)-oxid eine starke alkalische Lösung, so bilden sich Molybdat-Ionen: MoO3 + 2OH- -----> MoO42- + H2O Durch eine Säurezugabe in der Molybdatlösung steigt die Protonenkonzentration, und es entsteht durch eine Zusammenlagerung eine Komplexverbindung, die aus sieben Molybdän-Atomen aufgebaut ist: MoO42- + 8H+ |
| Verwendung:
Im Labor als Nachweisreagenz für Phosphate; zur Herstellung von Katalysatoren. |
| Analytik:
Ammoniummolybdat dient im Labor zum Nachweis von Phosphaten. Auf eine Tüpfelplatte wird eine streichholzkopfgroße Menge der zu untersuchenden Substanz gegeben. Nach dem Zutropfen von 3 Tropfen 10%iger Salpetersäure gibt man drei Tropfen gesättigte Ammoniumheptamolybdatlösung hinzu. Das Auftreten eines gelben Niederschlag von Ammoniummolybdophosphat weist auf Phosphat-Ionen hin: HPO42- + 23H+ + 3NH4+ + 12MoO42- -----> (NH4)3[P(Mo3O10)4 aq] + 12H2O |
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| Herstellung einer gesättigten
Ammoniumheptamolybdatlösung:
40g Ammoniumheptamolybdat Tetrahydrat werden in 100ml Wasser gelöst. |
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