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C
ätzend
stechend riechende, farblose Flüssigkeit Vorkommen: im sauren Regen, SO2 im Smog und in Vulkangasen |
RS-Sätze:
R 20, 34 S 26, 36/37/39, 45 Entsorgung: G 4 MAK: 2 ml SO2/m3 MG: 64,064 g/mol (SO2) Dichte (gesätt. Lösung): 1,03 g/cm3 Wasserlöslichkeit: in jedem Verhältnis mischbar |
| Eigenschaften:
Die farblose, stechend nach Schwefeldioxid riechende Flüssigkeit reagiert schwach sauer. Sie zerfällt leicht unter Abgabe von Schwefeldioxid und oxidiert mit dem Luftsauerstoff zu Schwefelsäure. Daher ist sie gut verschlossen aufzubewahren. Die Salze der Schwefligen Säure heißen Sulfite. Schwefeldioxid ist ein sehr giftiges Gas, welches schon in geringsten Mengen Vergiftungserscheinungen hervorruft (Atemnot und Entzündung der Atemwege, vgl. mit dem MAK-Wert). Größere Mengen können tödlich wirken. Vor allem für Mikroorganismen und Pflanzen (Nadelbäume, Farne, Moose) stellt SO2 ein starkes Gift dar. Der saure Regen enthält Schweflige Säure und gilt als Hauptursache für das Waldsterben. |
| Herstellung:
Schwefeldioxid erhält man durch Verbrennen von Schwefel oder durch das Rösten von Pyrit: 4 FeS2 + 11 O2 -----> 2 Fe2O3 + 8 SO2. Löst man das entstehende Schwefeldioxid in Wasser, erhält man die Schweflige Säure. |
| Verwendung:
Schwefeldioxid und die Salze der schwefligen Säure als Konservierungsmittel in Lebensmitteln (E220-E227) zum Schwefeln von Wein, Trockenfrüchten und Kartoffelerzeugnissen; schweflige Säure als Bleichmittel und in der analytischen Chemie; Schwefeldioxid zur Herstellung von Schwefelsäure und vielen Salzen (Sulfate, Sulfite); in der Analytik zur Herstellung von Schiffs Reagenz; als Desinfektionsmittel; zum Schwefeln von Fässern; gegen Ungeziefer und Schädlinge; bei der Papier- und Pappeherstellung (das zerkleinerte Holz wird in eine SO2-haltige Calciumhydrogensulfit-Lauge eingeweicht und bei 150 °C erhitzt). |
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