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Pyrit
 
Fundort: Navajun/Spanien
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Formel (Familie): FeS2  (Sulfide)
Namensgebung: nach dem griechischen Wort pyr ("Feuer") in Anlehnung an das Funkenschlagen beim Schlagen auf Feuerstein
Farbe: goldgelb, braun, bunte Anlauffarben
Strich und Glanz: grünlich-schwarz; Metallglanz
Härte und Dichte: 6 - 6,5 (Mohs); 5 - 5,2 g/cm3
Spaltbarkeit; Bruch: undeutlich; Bruch muschelig
Kristallsystem und Formen: kubisches System, dort fast alle Grundformen und zahlreiche Kombinationen, Durchdringungszwillinge der Pyritoeder ("Eisernes Kreuz")
Aggregate: Kristalle; derb, in körnigen Massen, knollig, nierig, radialstrahlig, Versteinerungsmedium von Fossilien 
Nachweis: in verdünnter Salzsäure unlöslich, in konzentrierter Salpetersäure löslich, beim Schlagen auf Feuerstein bilden sich Funken unter Schwefelgeruch, verbrennt mit Luft zu Eisen(III)-oxid und Schwefeldioxid; von Markasit durch die Kristallform unterscheidbar
Fundorte (Auswahl): Navajun und Ambas Aguas/Spanien, Huanzala/Peru, Elba/Italien, Hunan/China (Pyritsonnen), Lagerstätten in Rio Tinto/Spanien
Bedeutung: wichtiges Ausgangsprodukt für die Herstellung von Schwefelsäure