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Eisen(II)-sulfid                                                      FeS
 
Xi   reizend 

als grauschwarze  
Brocken im Handel  
  
Vorkommen:  
Magnetkies (Mineral) und in  
Meteoriteneinschlüssen  
als "Troilit"

RS-Sätze:  
R 32, 36/37/38  S 26, 36 
Entsorgung: G 4  
   
  
MG: 87,910 g/mol  
Dichte: 4,7 g/cm3    
Schmelzpunkt: 1188°C 
Wasserlöslichkeit:  
unlöslich
 
Eigenschaften:  
Reines Eisen(II)-sulfid wäre hellbraun, technisch hergestelltes ist meist durch überschüssiges Eisen grauschwarz gefärbt. Es ist nicht löslich in Wasser, reagiert aber mit Säuren, z.B. mit Salzsäure unter Schwefelwasserstoffentwicklung:  
 
FeS  +  2 HCl  ----->  FeCl2  +  H2 
  
Der in der Natur vorkommende Pyrit enthält vor allem Eisendisulfid (FeS2) und besitzt andere chemische Eigenschaften.
 
Herstellung:  
Die Herstellung im Labor und in der Technik erfolgt durch die Reaktion eines stöchiometrischen Gemisches von Eisen- und Schwefelpulver (Gewichtsverhältnis ca. 7 : 4) auf einer feuerfesten Unterlage. Entzündet man das Gemisch an einer Stelle mit einem glühenden Draht oder einem brennenden Span, reagiert das Gemisch unter heftigem Aufglühen: 
  
Fe  +  S  ----->  FeS   DHR = -100 kJ/mol 
 
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Versuchsanleitung
  
Verwendung:  
Im Labor zur Schwefelwasserstoffherstellung; gelegentlich auch zur Schwarz- und Braunfärbung von Keramikprodukten.
 
 
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CAS-
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Eisen(II)-sulfid
Iron(II) sulfide
1317-37-9
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