Eisen(II)-sulfid FeS
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Vorkommen
Mineral Magnetkies
(Pyrrhotin),
Meteoriteneinschlüsse
als "Troilit" |
Molmasse
87,910 g/mol
AGW
keine Angaben
Dichte 4,7
g/cm3
Schmelzpunkt +1188°C
Wasserlöslichkeit
unlöslich |
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- |
HP-Sätze
EUH 032
Entsorgung G 4 |
| Etikett
drucken |
Deutscher Name |
Englischer Name |
| CAS
1317-37-9 |
Eisen(II)-sulfid |
Iron(II) sulfide |
Eigenschaften
Reines Eisen(II)-sulfid
wäre hellbraun, technisch hergestelltes ist meist durch überschüssiges
Eisen grauschwarz gefärbt. Es
ist nicht löslich in Wasser, reagiert aber mit Säuren, zum Beispiel
mit Salzsäure unter Schwefelwasserstoffentwicklung:
FeS + 2 HCl
FeCl2 + H2S
Der in der Natur vorkommende
Pyrit enthält vor allem Eisendisulfid
(FeS2) und besitzt andere chemische Eigenschaften. |
Herstellung
Die Herstellung im Labor
und in der Technik erfolgt durch die Reaktion eines stöchiometrischen
Gemisches von Eisen- und Schwefelpulver
(Gewichtsverhältnis ca. 7 : 4) auf einer feuerfesten Unterlage. Entzündet
man das Gemisch an einer Stelle mit einem glühenden Draht oder einem
brennenden Span, reagiert das Gemisch unter heftigem Aufglühen:
Fe + S
FeS DHR
= -100 kJ/mol
Die Reaktion
von Eisen mit Schwefel
Versuchsanleitung
Film erhältlich auf >DVD
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Verwendung
Im Labor kann man aus
Eisen(II)-sulfid Schwefelwasserstoff herstellen.
In der Industrie wird Eisen(II)-sulfid nur noch selten zur Schwarz- und
Braunfärbung von Keramikprodukten eingesetzt. Der natürliche
Magnetkies dient zur Herstellung von Polierrot, einem Mittel zur Feinpolitur
von Metalloberflächen und Gläsern.
Versuche
zu den Sulfidreaktionen |
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