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Pyrrhotin (Magnetkies)
 
Fundort: Trepca/Kosovo
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Formel (Familie): FeS  (Sulfide) 
Namensgebung:  nach dem griechischen Wort pyrrhotes ("Feuerfarbe")
Farbe: bronzegelb, silbergrau
Strich und Glanz: grauschwarz; Metallglanz
Härte und Dichte: 3,5-4 (Mohs); 4,5-4,8 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch: keine; Bruch spröde
Kristallsystem und Formen: hexagonales System; Basispinakoid, Prismen, Dipyramiden, oft tafelig
Aggregate: Kristalle selten, derb, massig, körnig
Nachweis: Ferromagnetismus, löst sich in warmer, konzentrierter Salzsäure unter Ausscheidung von Schwefel und Entwicklung von Schwefelwasserstoff (Geruch nach faulen Eiern), schmilzt vor dem Lötrohr zu einer schwarzen, magnetischen Masse
Fundorte (Auswahl): Dalnegorsk/Russland, Trepca/Serbien, St. Andreasberg/Harz, Gotthardtunnel/Schweiz
Bedeutung: zur Schwefelsäuregewinnung, wegen der Nickelgehalte auch als Nickelerz