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Quarz
 
Fundort: Herkimer/NewYork/USA
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Formel (Familie): SiO2  (Oxide)
Namensgebung: Quarz nach der deutschen Bezeichnung quarzen (bergmännische Bezeichnung für ein Geräusch beim Zerreiben)
Farbe (Auswahl): grobkristalline Quarze: glasklar (Bergkristall), milchig weiß, gelblich (gemeiner Quarz), rauchgrau, bräunlich (Rauchquarz), violett (Amethyst), gelb (Citrin), grün (Chrysopras), schwarz (Morion), rosa (Rosenquarz), durch Einschlüsse von Hornblendefasern goldgelb schimmernd (Tigerauge) 
feinfaserige Quarze: Chalcedon (grau-blau), Chrysopras (grün), lagenförmige Quarze: Achat (alle Farben), Onyx (schwarz, weiß), feinstkörnige Quarze: Jaspis (rot, gelb, braun), Feuerstein; durch Aktinolith-Einschlüsse Prasemquarz (lauchgrün); durch Eisenoxideinschlüsse rot ("Eisenkiesel")
Strich und Glanz: weiß; Glasglanz, auf Bruchflächen Fettglanz
Härte und Dichte: 7 (Mohs); 2,59 - 2,63 g/cm3
Spaltbarkeit; Bruch: keine; Bruch: Kristalle muschelig, Aggregate körnig, splitterig
Kristallsystem und Formen: trigonales-trapezoedrisches System, Basispinakoide, Prismen, Rhomboeder, Dipyramiden, Trapezoeder, Zwillinge nach dem Schweizer (Dauphinéer)-Gesetz, nach dem Brasilianer-Gesetz, Japanerzwillinge
Aggregate (Auswahl): Kristallaggregate und Drusen; abgerollt (Kiesel), als Verwitterungsrest (Quarzsand), radialstengelig (Sternquarz), als Gelbildung traubig, knollig (Feuerstein)
Nachweis: nur in Flusssäure löslich, sehr hohe Schmelztemperatur
Fundorte (Auswahl): sehr vielfältig: in magmatischen Gestein gesteinsbildend, als  Bergkristall in alpinen Klüften, in Hohlräumen vulkanischer Gesteine, z.B. als Achat- oder Amethystgeoden, in Sedimenten gesteinsbildend, z.B. als Sandstein, in metamorphen Gesteinen gesteinsbildend, z.B. in Gneisen oder Quarzglimmerschiefern
Bedeutung: Schmuckstein, wichtiger Rohstoff zur Herstellung von Glas und Silicium, für Putzmittel und Streusand, als Schwingquarze in der Elektronik