|
|
|
|
|
|
| Formel (Familie): | SiO2 (Oxide) |
| Namensgebung: | Quarz nach der deutschen Bezeichnung quarzen (bergmännische Bezeichnung für ein Geräusch beim Zerreiben) |
| Farbe (Auswahl): | grobkristalline Quarze:
glasklar (Bergkristall), milchig weiß,
gelblich (gemeiner Quarz), rauchgrau, bräunlich
(Rauchquarz), violett (Amethyst),
gelb (Citrin), grün (Chrysopras), schwarz
(Morion), rosa (Rosenquarz), durch Einschlüsse
von Hornblendefasern goldgelb schimmernd (Tigerauge)
feinfaserige Quarze: Chalcedon (grau-blau), Chrysopras (grün), lagenförmige Quarze: Achat (alle Farben), Onyx (schwarz, weiß), feinstkörnige Quarze: Jaspis (rot, gelb, braun), Feuerstein; durch Aktinolith-Einschlüsse Prasemquarz (lauchgrün); durch Eisenoxideinschlüsse rot ("Eisenkiesel") |
| Strich und Glanz: | weiß; Glasglanz, auf Bruchflächen Fettglanz |
| Härte und Dichte: | 7 (Mohs); 2,59 - 2,63 g/cm3 |
| Spaltbarkeit; Bruch: | keine; Bruch: Kristalle muschelig, Aggregate körnig, splitterig |
| Kristallsystem und Formen: | trigonales-trapezoedrisches System, Basispinakoide, Prismen, Rhomboeder, Dipyramiden, Trapezoeder, Zwillinge nach dem Schweizer (Dauphinéer)-Gesetz, nach dem Brasilianer-Gesetz, Japanerzwillinge |
| Aggregate (Auswahl): | Kristallaggregate und Drusen; abgerollt (Kiesel), als Verwitterungsrest (Quarzsand), radialstengelig (Sternquarz), als Gelbildung traubig, knollig (Feuerstein) |
| Nachweis: | nur in Flusssäure löslich, sehr hohe Schmelztemperatur |
| Fundorte (Auswahl): | sehr vielfältig: in magmatischen Gestein gesteinsbildend, als Bergkristall in alpinen Klüften, in Hohlräumen vulkanischer Gesteine, z.B. als Achat- oder Amethystgeoden, in Sedimenten gesteinsbildend, z.B. als Sandstein, in metamorphen Gesteinen gesteinsbildend, z.B. in Gneisen oder Quarzglimmerschiefern |
| Bedeutung: | Schmuckstein, wichtiger Rohstoff zur Herstellung von Glas und Silicium, für Putzmittel und Streusand, als Schwingquarze in der Elektronik |