Bild
vergrößern
|
Topas
Fundort:
Spitzkopje/Namibia
|
| Kurzportrait |
Farbige und klare Kristalle
dieses Minerals werden gerne zu Edelsteinen verschliffen. Trotz der hohen
Härte lässt sich der Topas leicht spalten. Dadurch ist er beim
Schleifen schwer zu bearbeiten. Besonders begehrt sind blaue Varietäten.
Der Topas kann durch Bestrahlung farblich verändert werden, was bei
der Edelsteinherstellung auch angewandt wird. Bei Sammlern sind die transparenten,
braunen Kristalle der Thomas Range aus Utah bekannt. Dort tritt er oft
zusammen mit dem roten Beryll und dem Bixbyit
auf. Benannt ist der Topas nach der sagenhaften Insel Topasos im Roten
Meer (nach Plinius). |
| Formel
(Familie) |
Al2SiO4(F,OH)2
(Silicate) |
| Farbe |
durchsichtig, farblos, hellgelb,
weingelb, hellblau, grün, rosa, rot, violett |
| Strich
und Glanz |
weiß, Glasglanz, auf
Spaltflächen Perlmutterglanz |
| Härte
und Dichte |
8 (Mohs); 3,5-3,6 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
vollkommen, Bruch muschelig |
| Kristallsystem
und Formen |
orthorhombisches
System; Pinakoide, Prismen, Dipyramiden |
| Aggregate |
aufgewachsene Kristalle;
derb, dicht, als Geröll |
| Nachweis |
Kristallform, hohe Härte,
wird von Säuren nicht angegriffen und schmilzt nicht vor dem Lötrohr |
| Fundorte
(Auswahl) |
Schneckenstein/Sachsen,
Thomas Range/Utah/USA, Staknala/Pakistan, Spitzkopje/Namibia, Zimbabwe,
Brasilien, Japan |