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Korund
 
Rubin, Fundort: Aliabad/Pakistan
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Formel (Familie): Al2O3  (Oxide)  Rubin durch Chromatome rot, Saphir durch Eisen- und Titanatome blau
Namensgebung:  Korund vom Sanskrit abgeleitet: kuruvinda ("Rubin"), Rubin von lateinisch ruber ("rot"), Saphir vom griechischen Wort sappheiros (alte Bezeichnung für Lapislazuli)
Farbe: farblos, weiß, gelblich, rot (Rubin), blau (Saphir)
Strich und Glanz: weiß; Glasglanz, Asterismus: rund geschliffene Korunde zeigen im Auflicht manchmal sternförmige Figuren, diese werden durch Einlagerung von Rutilnadeln verursacht
Härte und Dichte: zweithärtestes Mineral nach Diamant: 9 (Mohs); 3,9-4,1 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch: vollkommen; Bruch muschelig
Kristallsystem und Formen: trigonales System; Basispinakoid, Prismen, Rhomboeder, Dipyramiden, Skalenoeder
Aggregate: Kristalle (eingewachsen oder lose), körnig, dicht, radialfaserig, derb
Nachweis: hohe Härte, in Säuren nicht löslich, vor dem Lötrohr nicht schmelzbar
Fundorte (Auswahl): Rubin: Indien, Mogok und  Mong Hsu/Myanmar (früher Burma), Thailand, Vietnam, Kashmir, Hunzatal/Pakistan, Jegdalek/Afghanistan, Nepal, Kenia, Tansania, in Europa: Pizzo Campolungo (Tessin), Arendal/Norwegen, Ural; Saphir: Sri Lanka, Madagaskar, Montana/USA, Rio Mayo/Kolumbien, Australien
Bedeutung: Lagersteine für Uhren und Messinstrumente, Schleif- und Poliermittel, Schmucksteine