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Fehlings Probe
zum Nachweis von Aldehyden, Glucose, Fructose, u.a.
In einem Reagenzglas werden je 2ml Fehlings Reagenz I mit 2ml Fehlings Reagenz II vermischt und danach mit dem Brenner zum Sieden oder im Wasserbad auf 90°C erhitzt. Von der zu untersuchenden Substanz gibt man dann eine Spatelspitze (oder wenige Tropfen) hinzu. Beim Vorhandensein von Einfachzuckern wie Glucose oder Fructose, bei Aldehyden, aber auch bei Lactose und Maltose fällt ein gelbroter oder kupferroter Niederschlag aus. Die Verfärbung tritt dagegen bei der Saccharose nicht auf. 
  
  
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Theorie 
Fehlingsche Lösung I besteht aus einer wässrigen Lösung von Kupfer(II)-sulfat. Dieses bildet beim Zusammenschütten mit dem Kaliumnatriumtartrat und der Natronlauge der Lösung II einen tiefblauen Tartrato-Kupfer(II)-Komplex. Der beim Nachweis entstehende rote Niederschlag besteht im wesentlichen aus Kupfer(I)-oxid  Cu2O , das beim Erwärmen der Fehlingschen Lösung mit dem Einfachzucker entsteht. Der von H. Fehling (1812-1885) eingeführte Test kann auch zur Blutzuckerbestimmung im Harn angewandt werden. 
  
Sicherheitshinweis  
In der Fehlingschen Lösung ist stark ätzende Natronlauge enthalten. Auch das Kupfer(II)-sulfat aus der Lösung I wirkt stark augen- und hautreizend. Das Tragen einer Schutzbrille ist obligatorisch. Nach der Arbeit sind die Hände gründlich zu waschen! Die Reste müssen vorschriftsgemäß entsorgt werden, da Kupferverbindungen für Wasserorganismen giftig wirken. 
 
Herstellungsvorschrift  
Fehlingsche Lösung
 
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