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Xn gesundheitsschädlich
N umweltgefährlich als Pentahydrat in blauen Kristallen oder als kristallines Pulver Vorkommen: als Mineral Chalkanthit |
RSE-Sätze: R 22,
36/38, 50/53
S 22, 60, 61 Entsorgung: G 4 MAK: 0,1mg/m3 MG: 249,685 g/mol Dichte: 2,286 g/cm3 Wasserlöslichkeit (saure Lsg.): 20°C 423g/l, bei 100 °C 2032g/l |
| Eigenschaften:
Beim Erhitzen verliert das Pentahydrat sein Kristallwasser und färbt sich weiß. Der Vorgang ist umkehrbar, die Zugabe von Wasser führt wieder zum Pentahydrat. Bei starkem Erhitzen zerfällt das wasserfreie Kupfersulfat in Kupferoxid, Schwefeldioxid und Sauerstoff.
Kupfersulfat erzeugt blaugrüne Flammenfarben. Es ist gut wasserlöslich, die wässrige Lösung hat einen widerwärtigen, metallischen Geschmack. Filtriert man eine heiße, gesättigte Lösung, erhält man beim Abkühlen Kristalle nach dem triklinen Kristallsystem:
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| Herstellung:
Im Labor stellt man es aus Kupfer(II)-oxid und verdünnter Schwefelsäure oder durch heiße, konzentrierte Schwefelsäure und Kupferblech her. In der Technik erfolgt die Synthese aus Kupferabfällen und Abfällen beim Rösten sulfidischer Erze (Kupferoxide) und heißer, verdünnter Schwefelsäure unter Luftzutritt: 2 Cu + 2 H2SO4 + O2 -----> 2 CuSO4 + 2 H2O |
| Verwendung:
Herstellung von Farbpigmenten und anderen Kupfersalzen, z. B. Kupfer(II)oxid; als Fungizid für Saatgut; zur Konservierung von Holz und Tierbälgen; zum Verkupfern in galvanischen Bädern; zur Kupferstichätzung in Druckereien; in Färbereien zum Nachbehandeln von Färbungen; in wasserfreier Form zum Nachweis von Wasser (Blaufärbung) und als Trocknungsmittel; in der Medizin früher als Brech- und Bandwurmmittel; in Silvesterraketen als farbgebender Bestandteil zur Erzeugung von Blaufeuerwerk. |
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