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Samarium
ist ein silbergraues, relativ hartes Schwermetall, das an der Luft schnell
anläuft. Es ist beständiger als Neodym,
Praseodym oder Cer.
Im fein zerteilten Zustand ist das Metall reaktionsfähig und pyrophor,
es kann sich von selbst entzünden. Mit heißem Wasser und mit
verdünnten Mineralsäuren reagiert es unter Wasserstoffbildung.
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Mit
einem Anteil von 0,0006% steht Samarium an 44. Stelle der Elementhäufigkeit
und steht damit direkt vor dem Gadolinium. Es kommt oft in Begleitung mit
den anderen Lanthaniden in den Cermineralien vor.
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| Die Entdeckung wird dem französischen Chemiker Paul-Émile Lecoq de Boisbaudran (1838-1912) zugeschrieben. Er konnte im Jahre 1879 das Element spektralanalytisch in einer Didymerde nachweisen (siehe auch Grafik beim Element Cer). Er benannte das Element in Anlehnung an das Mineral Samarskit, aus dem er die Didymerde gewonnen hatte. Im Jahre 1880 stellte Per Theodor Cleve (1840-1905) in Uppsala/Schweden erstmals das Element in reiner Form dar. |
| Nach einer Anreicherung der Erze und der Trennung der Lanthanide wird das erhaltene Samariumoxid mit Calcium oder mit Lanthan reduziert, wobei man sehr reines Samarium erhält. |
| Copyright: Thomas Seilnacht |