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Synonym: Kalialaun
weißes, kristallines Pulver Vorkommen: in Alaunschiefern beim Verwittern von Pyrit, als Kalialaun und Alunit |
RS-Sätze:
S 22, 24/25 Entsorgung: G 4 MG: 474,389 g/mol Dichte: 1,72 g/cm3 Wasserlöslichkeit (sauer): bei 20°C 120 g/l, bei 80°C 1950 g/l |
| Eigenschaften:
Kaliumaluminiumsulfat bildet farblose, durchsichtige Kristalle, die gut in Wasser löslich sind. Die Löslichkeit steigt in hohem Maße beim Erwärmen des Wassers. Aus diesem Grunde lässt sich aus einer heißen Lösung der Stoff gut durch Auskristallisieren rein darstellen. Aus der sauer schmeckenden, wässrigen Alaunlösung kristallisieren farblose, klare, oktaedrische Kristalle aus. An den Kanten der kubischen Kristalle zeigt sich gelegentlich die Würfelfläche. Beim Erhitzen entweicht das gesamte Kristallwasser, und es entsteht gebrannter Alaun (Alumen ustum).
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| Herstellung:
Im Labor erhält man Kalialaun durch Zusammengießen der Lösungen von Aluminiumsulfat und Kaliumsulfat und durch nachfolgendes Auskristallisieren. Bei der technischen Herstellung wandelt man Ton oder Kaolin durch das Erhitzen mit Schwefelsäure in Aluminiumsulfat um und gibt dann das Kaliumsulfat hinzu: Al2(SO4)3 + K2SO4 -----> 2 KAl(SO4)2 In der Antike gewann man das Alaun durch Rösten und Auslaugen von Tonschiefer. Der Tonschiefer enthielt Eisensulfid, das bei dem Verarbeitungsprozess den für die Bildung von Aluminiumsulfat notwendigen Schwefel lieferte. Die Entfernung des Eisens erfolgte beim Erkalten der Lösung, wobei die Alaunkristalle auskristallisierten. Dieses Verfahren wird gelegentlich noch heute eingesetzt. |
| Verwendung:
In der Färberei zum Beizen von Stoffen; in der Papierindustrie zum Leimen von Papier; zum Gerben von Leder; in der Medizin und in Rasiersteinen als Adstringens (blutstillendes Präparat). Die Ägypter verwendeten Alaun als Flammschutzmittel für Holz. |
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