Kaliumaluminiumsulfat (Alaun) KAl(SO4)2
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Wasserfrei
weißes Pulver
Dodecahydrat
farblose kubische Kristalle
Vorkommen
Alaunschiefer beim
Verwittern von Pyrit,
als Kalialaun und Alunit |
Molmasse
258,205 g/mol
(Dodecahydrat 474,389 g/mol)
AGW
keine Angaben
Dichte Dodecahydrat
1,72 g/cm3
Zersetzung +100
°C
Wasserlöslichkeit
100g
H2O lösen bei 20 °C 5,9 g |
| - |
- |
Entsorgung
G 4 |
| Etikett
drucken |
Deutscher Name |
Englischer Name |
| CAS
7784-24-9 |
Kaliumaluminiumsulfat
Kaliumaluminiumsulfat Dodecahydrat
* |
Potassium aluminium sulfate
Potassium aluminium sulfate
dodecahydrate |
*) Für die Schule
bevorzugt
Eigenschaften
Kaliumaluminiumsulfat
Dodecahydrat ist auch unter dem Namen Alaun oder Kalialaun bekannt. Es
bildet farblose, durchsichtige Kristalle, die gut in Wasser löslich
sind. Die Löslichkeit steigt in hohem Maße beim Erwärmen
des Wassers.
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In heißem Wasser
löst sich eine vielfache Menge an Kalialaun.
Aus diesem
Grunde lässt sich aus einer heißen Lösung der Stoff gut
durch Auskristallisieren rein darstellen. Aus der sauer schmeckenden, wässrigen
Alaunlösung kristallisieren farblose, klare, oktaedrische Kristalle
aus. An den Kanten der Kristalle zeigt sich gelegentlich die Würfelfläche.
Beim Erhitzen entweicht das gesamte Kristallwasser, und es entsteht gebrannter
Alaun (Alumen ustum).
Alaunkristalle nach
einem Kristallisationsversuch
|
Herstellung
Im Labor erhält
man Kalialaun durch Zusammengießen der Lösungen von Aluminiumsulfat
und Kaliumsulfat und durch nachfolgendes Auskristallisieren. Bei der technischen
Herstellung wandelt man Ton oder Kaolin durch das Erhitzen mit Schwefelsäure
in Aluminiumsulfat um und gibt dann das Kaliumsulfat hinzu:
Al2(SO4)3
+ K2SO4 -----> 2 KAl(SO4)2
In der Antike gewann man
das Alaun durch Rösten und Auslaugen von Tonschiefer. Der Tonschiefer
enthielt Eisensulfid, das bei dem Verarbeitungsprozess den für die
Bildung von Aluminiumsulfat notwendigen Schwefel lieferte. Die Entfernung
des Eisens erfolgte beim Erkalten der Lösung, wobei die Alaunkristalle
auskristallisierten. Dieses Verfahren wird gelegentlich noch heute eingesetzt. |
Verwendung
Schon die alten Ägypter
verwendeten Alaun als Flammschutzmittel für Holz. In der Färberei
dient es zum Beizen von Stoffen,
in der Papierindustrie zum Leimen von Papier und in der Gerberei zum Gerben
von Leder. In der Medizin und in Rasiersteinen wird Alaun als Adstringens
zum Stillen von Blut eingesetzt.
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Rasierstein zum Stillen
von Blut
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Züchten
von Kristallen
Färben
mit Beizenfarbstoffen
Herstellen
eines Pigments aus Pflanzenfarbstoffen
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