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ein 600ml-Becherglas werden 100ml Wasser gegeben und zum Sieden erhitzt.
Dann löst man 4 Teelöffel Alaun und rührt solange, bis sich
alles Alaun gelöst hat. Von einer Färbepflanze (Krapp, Blauholz,
Curcuma) werden 5 Teelöffel in die siedende Alaunlösung gegeben.
Unter ständigem Umrühren extrahiert man den Farbstoffextrakt
5 Minuten lang.
Auf ein 250ml-Becherglas
wird ein Geschirrtuch gelegt. Der heiße Farbstoffextrakt wird in
die Vertiefung des Geschirrtuches gegossen. Nachdem
das Geschirrtuch fest zu einem Beutel verschlossen wurde, wringt man es
vorsichtig aus. Dabei sollte kein Farbstoffextrakt verspritzen. Das Filtrat
wird danach in ein sauberes und größeres 600ml-Becherglas umgegossen.
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Filtrieren des Farbstoffextrakts
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In ein 100ml-Becherglas
gibt man 5ml 3%ige Natronlauge (Vorsicht ätzend!) und 15ml Wasser.
Darin werden 3 Teelöffel Kaliumcarbonat (Pottasche) gelöst. Das
Rühren erfolgt solange, bis sich die Pottasche gelöst hat.
Die Lösung wird in kleinen Portionen
unter ständigem Umrühren in den Farbstoffextrakt im 600ml-Becherglas
gegossen. Dabei entsteht ein Schaum. Hinweis:
Bei der Verwendung von Krapp darf nicht die ganze Laugenlösung zugegeben
werden, da ein zu hoher pH-Wert die Ausfällung
des Farblacks verhindert. Krapp benötigt eher einen sauren Bereich!
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Zugabe der Salzlösung
zum Farbstoffextrakt und Farblackbildung
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Die Bildung des
Farblacks ist am Aufschäumen zu erkennen.
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Nach der Zugabe von 50ml
Wasser wird solange gerührt, bis sich aller Schaum zurückgebildet
hat. Den entstandenen Brei gießt man in ein 250ml-Becherglas. Ein
Geschirrtuch wird über ein drittes 600ml-Becherglas gelegt, so dass
sich eine Mulde bildet. Dort hinein schüttet man den Pigmentbrei.
Das Geschirrtuch lässt sich zu einem Beutel verschließen. So
kann man den Pigmentbrei vorsichtig auswringen. Spritzer sollten vermieden
werden. Der Farblack kann nach dem Öffnen des Geschirrtuchs abgekratzt
werden. Er kommt zum Trocknen auf eine Petrischale.
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Filtrieren des Farblacks
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Nach dem Filtrieren
durch ein Geschirrtuch wird der Rückstand abgekratzt.
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Nach einer Woche Trocknungszeit
lässt sich der Farblack in einer Reibschale zu einem feinen Pulver
zermahlen. Dieses eignet sich als Pigment zum Lasieren von Wänden
oder zum Malen von Bildern. Die Zugabe von Essig führt zu effektvollen
Verfärbungen.
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Trocknen und Zerreiben
des Krapplacks
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Der entstandene
Farblack eignet sich als Pigment zum Malen.
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