![]() farblose Tafeln oder Schuppen |
Xi
reizend
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RS-Sätze: R 36/37/38
S 26, 36
Entsorgung: G 3 MG: 166,132 g/mol Dichte: 1,59 g/cm3 Schmelztemperatur: ungenau, da vorher Wasserabspaltung Wasserlöslichkeit (sauer): bei 20°C 6 g/l andere Löslichkeiten: Ethanol |
| Eigenschaften:
Phthalsäure bildet ein weißes, kristallines Pulver oder farblose Tafeln und Schuppen, die in kaltem Wasser nur wenig, in heißem Wasser und Ethanol gut löslich sind. Die Wirkung als Gift ist relativ gering, sie entspricht etwa der Wirkung von Salicylsäure und Benzoesäure. Beim Erhitzen spaltet Phthalsäure Wasser ab, wobei Phthalsäureanhydrid entsteht. Phthalsäure gehört zu den aromatischen Dicarbonsäuren. Es wären drei stellungsisomere Dicarbonsäuren denkbar: ![]() Technische Bedeutung besitzen nur die Phthalsäure und die Terephthalsäure. Diese beiden unterscheiden sich jedoch in ihren chemischen Eigenschaften und werden auch nach unterschiedlichen Herstellungsverfahren synthetisiert. Terephthalsäure ist ein wichtiger Ausgangsstoff zur Herstellung von Polyesterfasern. |
| Herstellung:
Es existieren zwei Herstellungsverfahren. Früher synthetisierte man die Phthalsäure durch eine Oxidation von Naphthalin mit Hilfe eines Vanadin(V)-oxid-Katalysators. Heute oxidiert man vorwiegend o-Xylol: ![]() In beiden Fällen erhält man Phthalsäureanhydrid,
das durch das Erhitzen mit Wasser in Phthalsäure übergeht. Dieser
Vorgang kehrt sich beim Erhitzen der Phthalsäure auf etwa 200°C
wieder um:
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| Verwendung:
Wie Phthalsäureanhydrid zur Herstellung von Farbstoffen (z.B. Phenolphthalein), Anthrachinon und Kunstharzen; die Phthalsäureester höherer Alkohole als Weichmacher für PVC. |
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