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Vorkommen:
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RS-Sätze:
S 22,
24/25
Entsorgung: Restmüll oder Abwasser MG: 84,007 g/mol Dichte: 2,20 g/cm3 Wasserlöslichkeit (alkalisch): bei 20 °C 100 g/l |
| Eigenschaften:
Natriumhydrogencarbonat ist ein weißes Pulver, das an trockener Luft beständig ist. Beim Erwärmen zerfällt es oberhalb von 65°C in Natriumcarbonat (Soda), Kohlenstoffdioxid und Wasser: 2NaHCO3 -----> Na2CO3 + CO2 + H2O Diese Eigenschaft ermöglicht den Einsatz als Backtriebmittel und als Feuerlöschpulver. In Wasser löst sich Natron mit schwach alkalischer Reaktion. Die Löslichkeit ist nicht ganz so gut wie beim Soda. Mit Säuren reagiert es mit Aufschäumen unter Bildung von Kohlenstoffdioxid und Wasser: NaHCO3 + HCl -----> NaCl + CO2 + H2O Aufgrund dieser Neutralisation von Säuren wurde das Natron früher als Antazida bei Sodbrennen verordnet. Bei der Zugabe von Natriumhydrogencarbonat in hartes Wasser werden Härtebildner wie die Calcium-Ionen als Carbonat ausgefällt: Ca2+ + 2OH- + NaHCO3 -----> CaCO3 + Na+ + OH- + H2O Das weiche Wasser kann durch Filtration oder durch Abgießen vom Bodensatz (Kalk) gereinigt werden. |
| Herstellung:
Beim Einleiten von Kohlenstoffdioxid in eine gesättigte und gekühlte Sodalösung erhält man Natriumhydrogencarbonat: Na2CO3 +
CO2 + H2O -----> 2NaHCO3
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| Verwendung:
In Lebensmitteln als Backtriebmittel und in Brausepulvern (Mischung von Natron mit einer festen Säure, z.B. Citronensäure); in Badetabletten; in der Medizin als Antazida gegen Magenübersäuerung (Bullrich-Salz); in Feuerlöschpulvern; zur Enthärtung von Wasser. |
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