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T+
sehr giftig
O brandfördernd N umweltgefährlich krebserzeugend Kat. 2 erbgutverändernd Kat. 2 Hautresorption möglich Allergisierung möglich
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RS-Sätze:
R 8, 21, 25, 26, 34, 45, 46, 60, 61, 42/43, 48/23, 50/53 S 45, 53, 60, 61 Entsorgung: besondere Hinweise MAK: 0,05mg/m3 MG: 294,185 g/mol Schmelztemperatur: 398°C Dichte: 2,68 g/cm3 Wasserlöslichkeit: bei 25°C 151g/l (sauer) |
| Eigenschaften:
Kaliumdichromat bildet orangerote Kristalle, die im Gegensatz zum Natriumdichromat kein Wasser anziehen und nicht hygroskopisch sind. Die Giftwirkung von Kaliumdichromat entspricht etwa der von Ammoniumdichromat (siehe dort). Bei einer Erwärmung auf 396°C
entsteht eine schwärzliche Flüssigkeit, die sich beim Abkühlen
wieder rötlich färbt. Beim Erhitzen über 500°C zerfällt
das Kaliumdichromat in Kaliumchromat, Chrom(III)-oxid
und Sauerstoff:
Kaliumdichromat wirkt stark oxidierend,
mit Salzsäure bildet sich Chlor und unter Zugabe von Schwefelsäure
werden primäre Alkohole zu Aldehyden und Carbonsäuren oxidiert.
Gemische mit Metallen in Pulverform, mit reduzierend wirkenden organischen
Stoffen oder mit konzentrierter Schwefelsäure
können explosionsartig reagieren. Beim Zugeben von Kalilauge entsteht
ebenfalls das hellgelbe Kaliumchromat:
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| Herstellung:
Im Labor erfolgt die Herstellung aus Natriumdichromat und Kaliumchlorid. Das Kaliumchlorid wird in eine konzentrierte Natriumdichromatlösung eingetragen: Na2Cr2O7 + 2 KCl -----> K2CrO4 + 2 NaCl Das Kaliumdichromat fällt beim Abkühlen aus der Lösung aus. Kaliumdichromat kann auch aus dem Mineral Chromit (Chromeisenstein, (Fe,Mg)Cr2O4) hergestellt werden. |
| Verwendung:
Bei chemischen Analysen wird eine Kaliumdichromat-Lösung zum Nachweis von Blei-Ionen verwendet. Weiterhin dient es zur Herstellung von Chrompigmenten. Beim Zusammengeben von konzentrierter Schwefelsäure und Kaliumdichromat entsteht die stark ätzende Chromschwefelsäure, die sich als besonders wirksames Reinigungsmittel für Glasgeräte auszeichnet. Weiterhin wird es in der Gerberei und bei bestimmten Druckverfahren eingesetzt. Im Labor findet es auch in der Maßanalyse, als Urtitersubstanz und als Oxidationsmittel Verwendung. |
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| Copyright: T. Seilnacht |