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Chromit,
Chromeisenerz
Djakova Mine,
Kosovo
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| Kurzportrait |
Der Chromit stellt ein bedeutendes
Erz zur Gewinnung des Metalls Chrom
dar. Nach diesem Element ist das Mineral benannt. Die häufig auftretenden
derben Aggregate werden als Erz abgebaut, bei Sammlern sind dagegen die
selten vorkommenden Kristalle des kubischen Systems wie Oktaeder oder Würfel
begehrt. Der Chromit ist sehr gegen Hitze beständig und zeigt einen
leichten Ferromagnetismus. |
| Formel
(Familie) |
FeCr2O4
auch als Magnesiochromit MgCr2O4 (Oxide) |
| Farbe |
grauschwarz |
| Strich
und Glanz |
braunschwarz; leichter Metallglanz,
Fettglanz |
| Härte
und Dichte |
5,5 (Mohs); 4,5 - 4,8 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
fehlt; Bruch uneben |
| Kristallsystem
und Formen |
kubisches
System; Würfel, Rhombendodekaeder, Oktaeder, Tetrakishexaeder,
Trisoktaeder, Ikositetraeder |
| Aggregate |
sehr selten Kristalle; derb,
körnig, eingesprengt |
| Nachweis |
in Säuren beständig,
vor dem Lötrohr nicht schmelzbar, Boraxperle wird smaragdgrün,
oft leicht ferromagnetisch |
| Fundorte
(Auswahl) |
Sammlerstücke: Steiermark/Österreich,
Djakova Mine/Kosovo, Hanga/Provinz Eastern/Sierra
Leone; Erzabbau: Südafrika, Ural/Russland, Türkei, Indien, Brasilien,
Zimbabwe, Philippinen und Finnland; auch in Meteoriten |