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giftig
N umweltgefährlich krebserzeugend Kat. 2 erbgutverändernd Kat. 2 Allergisierung möglich
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RS-Sätze:
R 43, 46, 49, 61, 36/37/38, 50/53 S 45, 53, 60, 61 Entsorgung: besondere Hinweise MAK: 0,05mg/m3 MG: 194,191 g/mol Schmelztemperatur: 974°C Dichte: 2,73 g/cm3 Wasserlöslichkeit: bei 25°C 650g/l (alkalisch) |
| Eigenschaften:
Kaliumchromat bildet intensiv gelbe Kristalle, die kein Wasser anziehen und nicht hygroskopisch sind. Die Giftwirkung von Kaliumchromat entspricht fast der von Kaliumdichromat und von Ammoniumdichromat (siehe dort). Beim Erwärmen auf über 670°C wandelt sich das Kaliumchromat zu einer roten, hexagonalen Modifikation um. Beim Mischen mit brennbaren Stoffen entstehen leicht entzündliche Gemische. Es wirkt allerdings nicht ganz so stark oxidierend wie Kaliumdichromat. |
| Herstellung:
Im Labor erfolgt die Herstellung aus wässriger Kaliumdichromat-Lösung und Kalilauge. Durch Anheben des pH-Wertes mit Hilfe der Kalilauge wird das Gleichgewicht der folgenden Reaktion nach rechts verschoben, so dass das Kaliumchromat vermehrt entsteht: H2O + K2Cr2O7 + 2 KOH |
| Verwendung:
Früher als Beizmittel in der Färberei; in der Druckerei und bei der Tintenfabrikation; zur Darstellung des ebenfalls giftigen Pigments Bleichromat; in der Maßanalyse als Indikator; heute wird es durch das billigere Natriumchromat ersetzt. |
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| Copyright: T. Seilnacht |