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O brandfördernd
T giftig fortpflanzungsgefärdend Kat. 3 fruchtschädigend Kat. 1 Hautresorption möglich durchsichtige, farblose Kristalle oder weißes, kristallines Pulver |
RS-Sätze:
R 8, 33, 61, 62, 20/22, 50/53 S 17, 45, 53, 60, 61 Entsorgung: G 4 MAK: 0,15mg/m3 MG: 331,2 g/mol Dichte: 4,53 g/cm3 Schmelztemperatur: 470 °C Wasserlöslichkeit (sauer): bei 20°C 525 g/l, 100°C 1390 g/l |
| Eigenschaften:
Bleinitrat ist in Wasser leicht löslich, eine 20%ige Lösung besitzt den pH-Wert 3-4. Es ist ein gutes Oxidationsmittel und zersetzt sich beim Erhitzen unter Freisetzung von Stickstoffdioxid und Sauerstoff: 2 Pb(NO3)2 |
| Herstellung:
Man kann es leicht durch ein Erwärmen eines Gemisches aus Blei(II)-oxid mit verdünnter Salpetersäure herstellen. Beim Abkühlen scheiden sich Kristalle von Bleinitrat ab: PbO + 2 HNO3 -----> Pb(NO3)2 + H2O Statt Blei(II)-oxid kann auch Blei genommen werden. |
| Verwendung:
Zur Darstellung anderer Bleiverbindungen, z.B. bei der Zugabe von Kaliumchromat erhält man gelbes unlösliches Bleichromat; mit Kaliumiodid entsteht giftiges Bleiiodid, ein gelbes Farbpigment, das bei Druckverfahren verwendet wird: Pb(NO3)2 + 2 KI -----> PbI2 + 2 KNO3 Ferner dient Blei(II)-nitrat zur Herstellung von Streichhölzern, Textilbeizen und Initialsprengstoffen, z.B. Bleiazid (zugänglich durch die Reaktion von Natriumazid und einer wässrigen Bleinitratlösung). |
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| Bleinitrat kann über die Haut aufgenommen werden und beeinträchtigt die Fortpflanzungsfähigkeit. Schülerexperimente mit Bleinitrat sind problematisch! |
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