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  Isopropylalkohol   C3H7OH 
    
   
Klare, farblose Flüssigkeit 

Vorkommen  
Nebenprodukt bei der 
alkoholischen Gärung

Molmasse  60,095 g/mol    
  
AGW  200 ml/m3 (TRGS 900) 
Dichte  0,7809 g/cm3   
Schmelzpunkt  -87,9 °C   
Siedepunkt  +82,3 °C   
Wasserlöslichkeit   
vollständig mischbar 
Explosionsgrz.  2 - 13,4 Vol.-% (Luft) 
Flammpunkt  +12 °C 
Zündpunkt  +425 °C
Piktogramme 
GHS 02 
GHS 07 
Gefahr
Gefahrenklassen + Kategorie 
Entzündbare Flüssigkeiten 2  
Schwere Augenschäd./-reizung 2 
Spez. Zielorgan-Toxizität e. ZNS 3
HP-Sätze (siehe auch Hinweis)     
H 225, 319, 336   P 210, 261, 
280.3, 305+351+338, 403+233   
Entsorgung   G 1 
Etikett drucken Dt. Bezeichnung 
Synonyme (deutsch)
Engl. Bezeichnung 
Synonyme (engl.)
CAS  67-63-0 Isopropylalkohol 
Propan-2-ol 
2-Propanol
Isopropyl alcohol 
Propan-2-ol 
2-Propanol
  
    
Wirkung von Isopropylalkohol auf den menschlichen Körper 
     
Isopropylalkohol reizt Haut, Augen, Atemwege und Schleimhäute. In hohen Konzentrationen wirken die Dämpfe betäubend.
    
 
Eigenschaften 
  
Der einwertige, sekundäre Alkohol ist eine klare, leicht ölige Flüssigkeit und lässt sich gut mit Wasser mischen. Bei einem Gewichtsanteil von 12,6% bildet sich ein azeotropes Stoffgemisch. In Salzlösungen ist Isopropylalkohol unlöslich. Daher kann man den Alkohol aus Wasser-Kochsalz-Mischungen aussalzen.   
      
 
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Propylalkohol und Isopropylalkohol im Vergleich
   
 
Der sekundäre Alkohol Isopropylalkohol (Propan-2-ol) unterscheidet sich vom Propylalkohol (Propan-1-ol)  in seinen Stoffeigenschaften. Vom Aussehen her lassen sich die beiden Alkohole jedoch nur schwer unterscheiden (siehe Bild).
   
 
Herstellung 
  
Bei der alkoholischen Gärung fallen mehrere Nebenprodukte an. Das dabei erhältliche Stoffgemisch wird auch als Fuselöl bezeichnet. Früher gewann man den Isopropylalkohol aus diesem Fuselöl.   
    
Heute erfolgt die technische Gewinnung durch die katalytische Hydratisierung von Propen. Die Addition von Wasser erfolgt unter hohem Druck und niedrigen Temperaturen:   
   
 
  
 
Bei der Hydratisierung von Propen wird Wasser addiert
    
 
Durch eine katalytische Dehydrierung am Kupferkontakt bei 250 °C werden vom Isopropylalkohol zwei Wasserstoffatome abgespalten und es entsteht Aceton (siehe dort). Dieser Prozess kann auch umgekehrt werden, so dass man aus Aceton auch Isopropylalkohol gewinnen kann.
   
   
Verwendung (Auswahl) 
  
Die chemische Industrie verwendet Isopropylalkohol zur Herstellung von Aceton, Isopropylestern oder Isopropylamin. Der Alkohol dient auch als Zusatz in Frostschutzmitteln bei Kraftfahrzeugen. Die medizinische Verwendung als Desinfektionsmitteln ist ebenfalls verbreitet. In kosmetischen Produkten ist er als Lösungs- und Verdünnungsmittel enthalten. Früher wurde er häufig als Mittel zum Nass-Abspielen von Schallplatten verwendet. Isopropylalkohol eignet sich als schmutz- und fettlösendes Reinigungsmittel, beispielsweise zum Reinigen der CCD bei digitalen Kameras. Er ist auch Bestandteil von Kraftstoffreiniger (um Wasser zu entfernen) und dient als Extraktions- und Reinigungsmittel für Naturprodukte.
   
  
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