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Isopropylalkohol (2-Propanol, Propan-2-ol)         C3H7OH
 
  
 
klare, farblose Flüssigkeit
F   leichtentzündlich 
Xi  reizend  
 
 
  
  
Vorkommen:  
als Nebenprodukt bei der alkoholischen Gärung
RS-Sätze:  R 11, 36, 67  
S 7, 16, 26, 24/25 
Entsorgung: G 1 
MAK: 200 ml/m3  
MG: 60,095 g/mol  
Dichte bei 25°C: 0,7809 g/cm3  
Schmelztemperatur: -87,9 °C  
Siedetemperatur: 82,3 °C  
Löslichkeiten:  
Wasser, Ethanol, Ether 
Explosionsgrenzen: 
2-12 Vol.-% (Luft)
 
Wirkung von Isopropylalkohol auf den menschlichen Körper:   
Isopropylalkohol reizt Haut, Augen, Atemwege und Schleimhäute. In hohen Konzentrationen wirken die Dämpfe betäubend.
 
Eigenschaften:  
Der einwertige, sekundäre Alkohol ist eine klare, leicht ölige Flüssigkeit und lässt sich gut mit Wasser mischen. Bei einem Gewichtsanteil von 12,6% bildet sich ein azeotropes Stoffgemisch. In Salzlösungen ist Isopropylalkohol unlöslich. Daher kann man den Alkohol aus Wasser-Kochsalz-Mischungen aussalzen. 
    
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Propylalkohol und Isopropylalkohol im Vergleich
 
Der sekundäre Alkohol Isopropylalkohol (Propan-2-ol) unterscheidet sich vom Propylalkohol (Propan-1-ol)  in seinen Stoffeigenschaften. Vom Aussehen her lassen sich die beiden Alkohole jedoch nur schwer unterscheiden (siehe Bild).
 
Herstellung:  
Bei der alkoholischen Gärung fallen mehrere Nebenprodukte an. Das dabei erhältliche Stoffgemisch wird auch als Fuselöl bezeichnet. Früher gewann man den Isopropylalkohol aus diesem Fuselöl. 
  
Heute erfolgt die technische Gewinnung durch die katalytische Hydratisierung von Propen. Die Addition von Wasser erfolgt unter hohem Druck und niedrigen Temperaturen: 
 
  
Bei der Hydratisierung von Propen wird Wasser addiert
  
Durch eine katalytische Dehydrierung am Kupferkontakt bei 250 °C werden vom Isopropylalkohol zwei Wasserstoffatome abgespalten und es entsteht Aceton (siehe dort). Dieser Prozess kann auch umgekehrt werden, so dass man aus Aceton auch Isopropylalkohol gewinnen kann.
 
Verwendung (Auswahl):  
Zur Herstellung von Aceton, Isopropylestern oder Isopropylamin; Zusatz in Frostschutzmitteln bei Autos; in Desinfektionsmitteln; in kosmetischen Produkten als Lösungs- und Verdünnungsmittel; früher häufig als Mittel zum Nass-Abspielen von Schallplatten; als Reinigungsmittel, z.B. zum Reinigen der CCD bei digitalen Kameras; Bestandteil von Kraftstoffreiniger (um Wasser zu entfernen); als Extraktions- und Reinigungsmittel für Naturprodukte; als Zusatz in Offsetdruckmaschinen.
 
 
Synonyme (deutsch)
Bezeichnung nach IUPAC
Synonyme (engl.)
engl. Bez. nach IUPAC
CAS-
Nummer
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Isopropylalkohol,2-Propanol
Propan-2-ol
Isopropyl alcohol, 2-Propanol
Propan-2-ol
67-63-0
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