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Calciumsulfat Dihydrat                     CaSO4 . 2H2O
 
  
  
  
weißes Pulver 

Vorkommen: 
als Gips (Mineral)

RS-Sätze: -- 
Entsorgung:  
Abwasser oder Hausmüll   

MG: 172,171 g/mol  
Dichte: 2,32 g/cm3  
Wasserlöslichkeit:  
bei 20°C 2g/l

 
Eigenschaften: 
Das weiße Pulver aus der Chemikalienflasche ist wie das Mineral Gips in Wasser nur schwer löslich. Auch mit Säuren zeigt sich keine nennenswerte Reaktion. Beim Erhitzen gibt das Sulfat seinen Kristallwasseranteil teilweise ab, und es entsteht ein sogenanntes "Halbhydrat" mit der Formel CaSO4 • 1/2H2O. Im Mineralienreich kommt diese Form als Anhydrit vor. Der "gebrannte Gips" ist in der Bauwirtschaft von enormer Bedeutung. Beim Anrühren mit Wasser härtet er aus und bildet stabile Massen. Aufgrund dieser Eigenschaft lassen sich Gipsformen und Gipsskulpturen herstellen. 
  
 
Aus Gips und Kreidepulver kann man eine Malkreide herstellen
 
Herstellung:  
Die traditionelle Gewinnung erfolgt durch den Abbau von Gipslagerstätten. Bei der Rauchgasentschwefelung fällt Calciumsulfat als Abfallprodukt an. Hierbei vernichtet zugesetzte Kalkmilch das für die Umwelt schädliche Schwefeldioxid in den Abgasen: 
  
2Ca(OH)2  +  2SO2  ----->  2CaSO3 • 1/2H2O  +  H2O 
  
Das entstehende Calciumsulfit lässt sich mit Luftsauerstoff zu Calciumsulfat umwandeln. Der hierbei entstehende "REA-Gips" wird als Baustoff eingesetzt, z.B. für Gipskartonplatten oder für Estriche.
 
Verwendung:  
Wichtiger Baustoff zur Herstellung von Mörteln, Estrichen und Gussformen; in der Zahntechnik für Gipsabdrücke; in der Kunst für Skulpturen, usw.; Füllstoff für Papier; Backhilfsmittel im Brot; zur Herstellung von Schwefelsäure.
 
 
deutscher
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englischer
Name
CAS-
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Calciumsulfate
Calciumsulfat Dihydrat
Calcium sulfate
Calcium sulfate dihydrate
7778-18-9
10101-41-4
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