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| Die einfachste Möglichkeit
zum Nachweis von Wasserstoff-Atomen in einer
organischen Verbindung wäre das Erhitzen eines festen Kohlenwasserstoffs
oder von Zucker in einem Reagenzglas. Das entstehende Wasser beschlägt
sich oben am kalten Glasrand oder dampft aus dem Reagenzglas, es kann mit
Watesmo-Wassernachweispapier nachgewiesen werden. Das Papier färbt
sich mit Wasser blau.
Es existieren auch andere Möglichkeiten, um chemisch gebundenen Wasserstoff nachzuweisen: 1. Man entzündet
einen Kohlenwasserstoff (oder eine andere organische
Verbindung) und hält in die Flamme einen kalten Rundkolben. Dabei
ist ein flüchtiger Beschlag von kondensiertem Wasser zu sehen. Dies
ist ein Hinweis auf Wasserstoff-Atome im Kohlenwasserstoff. Das Wasser
entsteht bei der Verbrennung nach folgender Reaktionsgleichung:
![]() 3. Man erhitzt die zu untersuchende Substanz mit schwarzem Kupfer(II)-oxid in einem quer liegenden Reagenzglas (siehe Foto ganz oben) und weist das entstehende Wasser mit weißem, wasserfreiem Kupfer(II)-sulfat nach. Das entstehende Kohlenstoffdioxid wird mit einem Winkelrohr in ein Reagenzglas mit Kalkwasser geleitet (>Kohlenstoffnachweis). ![]() Theorie Die Entstehung von Wasser weist auf das Vorliegen von Wasserstoff-Atomen in der zu untersuchenden Substanz hin. Weißes Kupfer(II)-sulfat nimmt bei der Reaktion mit Wasser fünf Wasser-Moleküle in sein Kristallgitter auf. Dabei entsteht ein blaues Pentahydrat CuSO4 • 5 H2O. Auf einem ähnlichen Vorgang beruht die Verfärbung von blauviolettem Cobalt(II)-chlorid-Monohydrat CoCl2• H2O zu rotviolettem Cobalt(II)-chlorid-Hexahydrat CoCl2• 6 H2O. Bei der Reaktion des Kohlenwasserstoffs
mit Kupfer(II)-oxid wird dieses zu elementarem Kupfer reduziert, das man
an der roten Farbe erkennen kann. Die dabei frei werdenden Sauerstoffatome
oxidieren die Kohlenstoffatome des Kohlenwasserstoffs zu Kohlenstoffdioxid
und die Wasserstoffatome zu Wasser:
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