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Stearinsäure (Octadecansäure)                C17H35COOH
 
Xi   reizend  
  
 
  
weiße, fettige Plättchen  
oder grobes Pulver  
  
Vorkommen:  
vorwiegend in tierischen  
aber auch in pflanzlichen  
Fetten und Ölen
RS-Sätze:  
R 36  S 26 
Entsorgung: G 3 
  
 
MG: 284,478 g/mol  
Dichte: 0,9408 g/cm3  
Schmelztemp.: 69,3 °C  
Wasserlöslichkeit: 
fast unlöslich  
andere Löslichkeiten:  
Ethanol, Ether, Chloroform
 
Eigenschaften:  
Stearinsäure bildet weiße Blättchen, die leicht nach Fett riechen. Sie ist aufgrund der langen Kohlenstoffkette im Gegensatz zu den kurzkettigen Alkansäuren wie Ameisensäure oder Essigsäure nicht mehr wasserlöslich.  
  
  
Stearinsäure gehört zu den gesättigten Fettsäuren, da sie keine Doppelbindungen in der Kohlenstoffkette enthält. Die Salze der Stearinsäure heißen Stearate. Natriumstearat ist ein wichtiger Bestandteil der Kernseife.  
  
Stearinsäure ist als Fettsäure am Aufbau der Triglyceride vor allem in tierischen Fetten beteiligt: Im Schweinefett zu 14%, im Rinderfett zu 20%, im Milchfett zu 13%. Aber auch im pflanzlichen Fetten findet sie sich zu 2-5%.
 
Herstellung:  
Die Herstellung erfolgt durch Fettspaltung aus tierischen und pflanzlichen Fetten und Ölen. Bei der Fettspaltung erhält man ein Gemisch aus Stearinsäure, Palmitinsäure und Ölsäure. Die flüssige Ölsäure wird durch Auspressen oder Destillation entfernt, so dass ein Gemisch der beiden gesättigten Fettsäuren übrig bleibt. Das Gemisch ist als Stearin im Handel und wird als Kerzenwachs verwendet.
 
Verwendung:  
In Pharmazie und Kosmetik als Grundlage für Cremes, Salben und Tabletten; zur Herstellung von Stearaten (z.B. Natriumstearat zur Seifenherstellung); zusammen mit Palmitinsäure im Gemisch als Stearin zur Kerzenfabrikation.
 
Synonyme (deutsch)
Bezeichnung nach IUPAC
Synonyme (engl.)
engl. Bez. nach IUPAC
CAS-
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Stearinsäure
Octadecansäure
Stearic acid
Octadecanoic acid
57-11-4
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