![]() |
weißes, kristallines Pulver natürliche Vorkommen: gelöst in Mineralwässern und mineralische Vorkommen (Thenardit) |
RS-Sätze:
S 22, 24/25 MG: 322,196 g/mol Dichte: 1,46 g/cm3 Wasserlöslichkeit (neutral): bei 20 °C 900 g/l |
| Eigenschaften:
Natriumsulfat Decahydrat ist sehr gut wasserlöslich, wobei eine Abkühlung stattfindet. Lässt man eine wässrige, heiße, konzentrierte Natriumsulfatlösung an der Luft abkühlen, bilden sich unterhalb von 32 °C farblose, monokline, prismatische Kristallnadeln. Die Kristallbildung der übersättigten Lösung kann durch das Einwerfen von 2-3 kleinen Kristallen eingeleitet werden. Die Kristalle verwittern an der Luft zu einem weißen, kreideartigen Pulver. Beim Erwärmen auf 33 °C erhält man kristallwasserfreies Natriumsulfat, das sich im Wasser im Gegensatz zum Decahydrat unter Erwärmung im Wasser löst. |
| Herstellung:
Glaubersalz kann aus natürlichen, mineralischen Vorkommen gewonnen werden. Sein Name erhielt es nach einem von Johann Rudolph Glauber (1604-1670) um 1655 erfundenen Verfahren, bei dem es aus Natriumchlorid und Schwefelsäure hergestellt wird: 2 NaCl + H2SO4 -----> Na2SO4 + 2 HCl Dieses Verfahren besitzt heute praktisch keine Bedeutung mehr. Natriumsulfat fällt in großen Mengen als Nebenprodukt z.B. bei der Kalisalzaufbereitung an: 9 H2O + MgSO4 . H2O + 2 NaCl -----> Na2SO4 . 10 H2O + MgCl2 |
| Verwendung:
In Waschmitteln als Streckmittel, bei der Papier- und Zellstoffgewinnung; bei der Glasherstellung, zur Herstellung von Ultramarinblau und Natriumsulfid; wasserfreies Natriumsulfat im Labor zum Trocknen von organischen Lösungsmitteln. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Copyright: T. Seilnacht |