Zinkiodid
ZnI2
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In dunkler Flasche
aufbewahren
Weißes, meist leicht
gelb gefärbtes, kristallines
Pulver |
Molmasse
319,218 g/mol
AGW
keine Angaben
Dichte 4,74
g/cm3
Schmelzpunkt +450°C
Siedepunkt
+625 °C
Wasserlöslichkeit
100g
H2O lösen bei 25 °C 438 g |
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- |
Entsorgung
G 4 |
| Etikett
drucken |
Deutscher Name |
Englischer Name |
| CAS
10139-47-6 |
Zinkiodid |
Zinc iodide |
Herstellung
Bei der Reaktion von
heißem Zinkpulver mit Ioddämpfen
entsteht Zinkiodid:
Zn + I2
ZnI2
Beim Vermischen einer
Spatelspitze Iod mit einer Spatelspitze Zink gelingt die Synthese im Reagenzglas,
wenn vorsichtig wenig Wasser dazu getropft wird (Achtung Ioddämpfe!).
Unter starker Wärmeentwicklung verschwindet die Färbung des Iods.
Nach dem Filtrieren und Eindampfen erhält man einen weißen,
salzartigen Rückstand von Zinkiodid. Eine
weitere Darstellungsmöglichkeit wäre das Erhitzen einer etherischen
Iodlösung mit Zink im Rückflusskühler. |
Verwendung
Zinkiodid eignet sich
zur modellhaften Darstellung einer Elektrolyse im Chemieunterricht. Mit
einer Iod-Zinkiodidlösung gelingt der Stärkenachweis
(analog zur Iod-Kaliumiodidlösung). Das Salz absorbiert gut Röntgenstrahlen,
daher wird es als Kontrastmittel bei der Röntgendiagnostik von Werkstoffen
eingesetzt. |
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