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Zinkblende (Sphalerit)
 
Fundort: Elmwood/Tennessee
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Formel (Familie): ZnS  (Sulfide)
Namensgebung: Zinkblende nach dem Element Zink (von dem deutschen Wort Zinken ("zackige Gestalt von Erzen"), Sphalerit nach dem griechischen Wort sphaleros ("trügerisch")
Farbe: braun, honiggelb, rötlich, schwarz, grünlich
Strich und Glanz: gelblichweiß, hellbraun; metallischer Diamantglanz
Härte und Dichte: 3,5-4 (Mohs); 3,9-4,2 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch: vollkommen, Bruch muschelig, splittrig
Kristallsystem und Formen: kubisches System; Hexaeder, Rhombendodekaeder, Tetraeder, Tetrakishexaeder, Deltoiddodekaeder, Hexakistetraeder, oft Zwillinge
Aggregate: verzerrte Kristalle; dicht, derb, spätig, körnig, eingesprengt, krustig, schalig, nierig, gebändert
Nachweis: löst sich in Salpetersäure unter Schwefelabscheidung, schmilzt vor dem Lötrohr kaum, knistert, wird rissig und bildet mit der Oxidationsflamme auf Kohle einen weißen Belag (Zinkoxid)
Fundorte (Auswahl): meist zusammen mit Bleiglanz, Elmwood/Tennessee, Trepca/Serbien, Bleiberg/Kärnten, Naica/Mexiko, Dalnegorsk/Russland und viele andere Fundstellen
Bedeutung: Zinkerz, aufgrund der Beimengungen auch zur Gewinnung von Cadmium, Indium und Gallium