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Smithsonit,
Zinkspat
Fundort:
Tsumeb/Namibia
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| Kurzportrait |
Das Mineral Smithsonit ist
zusammen mit der Zinkblende ein bedeutendes
Erz zur Gewinnung von Zink. Benannt
wurde es nach dem englischen Mineralogen J. Smithson (1765-1829). In reiner
Form wäre Zinkcarbonat farblos, durch den Einschluss von Fremd-Atomen
oder in Mischung mit anderen Mineralien erscheint das Mineral farbig. Typisch
sind rhomboedrische Kristalle mit einem leicht fettigen Glanz, aber auch
traubige, nierige oder derbe Aggregate kommen gerne vor. |
| Formel
(Familie) |
ZnCO3
(Carbonate) |
| Farbe |
farblos, weiß, rosa,
orange, braun, rot, grün, blau, braun durch Limonit, rot durch Hämatit |
| Strich
und Glanz |
weiß, Glasglanz, Fettglanz,
Perlmutterglanz |
| Härte
und Dichte |
4,5 (Mohs); 4,45 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
vollkommen, Bruch uneben,
muschelig |
| Kristallsystem
und Formen |
trigonales
System; Basispinakoid, Prismen, Rhomboeder (häufig), Skalenoeder |
| Aggregate |
Kristalle; derb, feinkörnig,
nierig, stalaktitisch schalig |
| Nachweis |
in warmer Salzsäure
unter Kohlenstoffdioxidentwicklung löslich, vor dem Lötrohr nicht
schmelzbar, wird rissig, auf der Kohle bildet sich ein weißer Belag
von Zinkoxid |
| Fundorte
(Auswahl) |
Tsumeb/Namibia, Laurion/Griechenland,
Bleiberg/Kärnten, Oberschlesien, USA, Sambia |