© seilnacht.com
Bild vergrößern
Markasit
 
Fundort: Misburg bei Hannover
Bild vergrößern
 
Formel (Familie): FeS2  (Sulfide)
Namensgebung: nach dem arabischen Wort markaschita ("Feuerstein") in Anlehnung an das Funkenschlagen beim Anschlagen des Steines
Farbe: messinggelb, oft Richtung graugrün oder verwittert
Strich und Glanz: grünlich-schwarz, Metallglanz
Härte und Dichte: 6 - 6,5 (Mohs), 4,8 - 4,9 g/cm3
Spaltbarkeit; Bruch: unvollkommen, Bruch uneben
Kristallsystem und Formen: orthorhombisches System, Pinakoide, Prismen, Dipyramiden, oft Vierlinge, Zwillinge: speerspitzig (s.o. "Speerkies"), kammförmig
Aggregate: Kristalle tafelig und säulig, schalig-nierig, radialstrahlig, körnig, dicht
Nachweis: ist an der Luft unbeständig und verwittert zu Limonit und Schwefelsäure; oberhalb 400°C wandelt er sich in Pyrit um; wie beim Pyrit bilden sich beim Anschlagen Funken und deutlicher Schwefeldioxidgeruch, die Unterscheidung vom Pyrit erfolgt durch die Kristallform, beim Erhitzen im geschlossenen Reagenzglas entweichen Schwefeldämpfe
Fundorte (Auswahl): in Deutschland: Misburg/Hannover, Adorf/Waldeck, in England: Kent
Bedeutung: Sammlermineral