Startseite  >>>  Lexikon  >>>  Begriffe
 
Aktivierungsenergie EA
    
Bild vergrößern!
Bild vergrößern!
Bild vergrößern!
Bild vergrößern (nur auf CD-ROM)
Bild vergrößern (nur auf CD-ROM)
Bild vergrößern (nur auf CD-ROM)
 
Ein brennender Holzspan leitet die Reaktion zwischen Eisen- und Schwefelpulver ein. Viele chemische Reaktionen laufen nicht von selbst ab, auch wenn sie ein großes Potential an Reaktionswärme freigeben könnten. Durch die Zugabe von Energie werden die vorhandenen chemischen Systeme angeregt, sich neu zu ordnen und bilden dabei einen Übergangszustand. Als Aktivierungsenergie wird derjenige Energiebetrag bezeichnet, der notwendig ist, um die chemische Reaktion einzuleiten. Die dabei in Teilbereichen frei werdende Reaktionswärme liefert dann kontinuierlich Energie, so dass die gesamte chemische Reaktion von alleine weiter geht. Diese Beispiele zeigen Möglichkeiten auf, wie Energie zur Anregung dient: 
  • Eine Knallerbse explodiert durch den Schlag, der beim Aufprall auf den Boden entsteht.
  • Beim Mischen eines explosionsgefährlichen Gemisches aus rotem Phosphor und Kaliumchlorat führt die dabei entstehende Reibung zu einer vorzeitigen Explosion (>Versuchsbeschreibung).
  • Ein Gemisch aus Chlorgas und Wasserstoff lässt sich mit Hilfe eines hellen Lichtblitzes zur Explosion bringen (>Versuchsbeschreibung).
  • Ein Gemisch aus Zink- und Schwefelpulver verpufft nach Berührung mit einem heißen Draht (>Versuchsbeschreibung).
Bei allen vier genannten Beispielen wird Energie frei, es handelt sich um exotherme Reaktionen.  Reaktionen, bei denen Energie benötigt wird, nennt man dagegen endotherme Reaktionen. Typische Beispiele für endotherme Reaktionen sind die Fotosynthese oder die Zerlegung von Kupferacetat. 
  
Bild vergrößern!
Bild vergrößern (nur auf CD-ROM)
  
Ergänzende Informationen 
     
Diashow: Eisen reagiert mit Schwefel  
Demonstrationen zur Aktivierungsenergie 
  
 
Copyright: T. Seilnacht