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Lapislazuli
- Lasurit
Fundort:
Sar e Sang/Afghanistan
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| Kurzportrait |
Lapislazuli
gilt zwar als "Edelstein", er ist aber kein eigenständiges Mineral,
sondern ein Gestein. Die blaue Farbe wird hauptsächlich durch das
Mineral Lasurit verursacht. Der Lapislazuli enthält auch Calcit
und Diopsid, gelegentlich auch Sodalith. Oft
ist der Lapislazuli von anderen Mineralien durchzogen, beispielsweise vom
golden glänzenden Pyrit. Benannt ist der
Lapislazuli nach dem lateinischen Wort lapis (Stein) und
dem persischen Wort lazur (Blau). Lapislazuli wird gerne zu Schmucksteinen
verschliffen, früher diente er zur Herstellung des Farbpigments Fra-Angelico-Blau. |
| Formel
Lasurit (Familie) |
(Na,Ca)8
(AlSiO4)6(S,SO4,Cl)1-2 (Silicate)
Die
hier beschriebenen Eigenschaften gelten für dieses Mineral. |
| Farbe |
blau, grünlich, violett |
| Strich
und Glanz |
hellblau; Glasglanz, matt |
| Härte
und Dichte |
5-6 (Mohs); 2,4 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
unvollkommen; Bruch muschelig |
| Kristallsystem
und Formen |
kubisches
System; Rhombendodekaeder |
| Aggregate |
Kristalle
selten, derb, feinkörnig, dicht |
| Nachweis |
zersetzt sich in Säuren
unter Schwefelwasserstoffentwicklung |
| Fundorte
(Auswahl) |
Sar e Sang bei Badachschan/Afghanistan,
Slyudyanka/Sibirien |