Bild
vergrößern
|
Sodalith
Fundort:
Minas Gerais/Brasilien
|
| Kurzportrait |
Der Sodalith wird gerne
zu Schmucksteinen verschliffen. Im Vergleich zum Lapislazuli
fühlt sich ein Sodalith-Schmuckstein leichter an, da er nicht so kompakt
aufgebaut ist, obwohl der Wert für die Dichte in etwa gleich ist.
Durch Fremd-Atome können auch farbliche Abweichungen entstehen. Der
Hackmannit ist beispielsweise eine violette bis rosafarbene Varietät.
Kristalle sind selten, sie sind meistens nur sehr klein. Manche Sodalithe
zeigen unter UV-Licht eine orangerote Fluoreszenz.
Aufgrund der Natrium-Atome erhielt das Mineral einen Namen, der sich aus
Soda und dem griechischen Wort lithos
(Stein) zusammensetzt. |
| Formel
(Familie) |
Na8Al6Si6O24Cl2
(Silicate) |
| Farbe |
blau, weiß, gelblich,
rosa, grünlich |
| Strich
und Glanz |
weiß; Glasglanz, Fettglanz |
| Härte
und Dichte |
5 - 6 (Mohs); 2,3 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
vollkommen; Bruch muschelig
uneben |
| Kristallsystem
und Formen |
kubisches
System; Würfel, Rhombendodekaeder, Oktaeder, Tetrakishexaeder,
Tritetraeder |
| Aggregate |
Kristalle, derb, körnig |
| Nachweis |
im Vergleich zum Lapislazuli
fühlt sich der Sodalith leichter an; löst sich leicht in Säuren,
schmilzt vor dem Lötrohr |
| Fundorte
(Auswahl) |
Minas Gerais/Brasilien,
Ilimaussaq/Grönland, Tasmanien/Australien, Vesuv/Italien |