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Polyacetale
 
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Zahnräder und ein Reißverschluss aus Delrin®, einem Polyacetal
 

Diese Kunststoffgruppe wurde erstmals im Jahre 1958 vom US-amerikanischen Konzern DuPont auf den Markt gebracht. Von technischer Bedeutung sind vor allem die Polyoxymethylene (POM, Handelsname Delrin®), die sich durch eine Polymerisation von Aldehyden herstellen lassen. Es handelt sich um extrem verschleißfeste und beanspruchbare Kunststoffe, die gegen fast alle gängigen Lösungsmittel beständig sind. Daher werden sie bei Werkstücken und Gegenständen mit hoher mechanischer Beanspruchung eingesetzt, zum Beispiel in Zahnrädern, Reißverschlüssen oder Uhrwerken.
 

 
 
Nicht stabilisierte, wässrige Formaldehydlösung polymerisiert bereits bei Raumtemperatur zu Paraformaldehyd. Es handelt sich dabei um eine polymere Verbindung mit relativ kurzen Ketten. Kühlt man Formaldehydgas auf -80°C ab, verflüssigt es sich und polymerisiert in Gegenwart von Alkoholaten oder tertiären Aminen zu durchsichtigen, harten Massen. In diesem Polymerisationsprodukt liegt Polyformaldehyd (Polyoxymethylen) vor, das sich im Molekül-Aufbau vom Paraformaldehyd durch sehr lange Ketten mit großer Molekülmasse unterscheidet. Es lässt sich zu dem stabilen Kunststoff Delrin® weiterverarbeiten. Allgemein bezeichnet man Kunststoffe, die Polymere nach dem folgenden Typ enthalten, als Polyacetale:
 
 
Grundeinheit der Polyacetale
 
 
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