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Die Geschichte der Wandmalerei beginnt
schon mit der Höhlenmalerei vor über
35000 Jahren und erlebte mit der Freskotechnik
einen Höhepunkt. Berühmte italienische Freskomaler waren Giotto
di Bondone oder Michelangelo. Die heutigen Wandmalereien werden jedoch
eher als Graffiti angefertigt. Die ursprüngliche Graffiti an Wänden
und Eisenbahnen der amerikanischen Großstädte (z. B. die Graffiti
in Bronx, einem Vorort von New York) hat in der Zwischenzeit eine eigene
Kunstrichtung in der Kunstgeschichte zugeordnet bekommen, die Graffiti-Art,
deren prominentester Vertreter Keith Haring ist. Graffiti kann als moderne
Wandmalerei bezeichnet werden, bei der auf einer öffentlichen oder
fremden Wand Botschaften mitgeteilt werden.
Das Bemalen der Wände, innerhalb
deren sich die Schüler aufhalten, führt zu einer Identifikation
mit der Umgebung, so dass das Wohlbefinden der Schüler zunimmt, wenn
sie selbst an ihrer Umgebung mitarbeiten können. Kahle und sterile
Betonwände in Schulhäusern sind abzulehnen, wobei eine Überladung
von Reizen ebenfalls nicht empfehlenswert ist.
Die in den Projekten beschriebenen Caseinfarben
(Die Farben Afrikas, Das
Projekt Blau) eignen sich hervorragend, um Beton, Holz oder Metall
zu übermalen und künstlerisch zu gestalten. Eines dieser beiden
Projekteinheiten kann die Grundlage darstellen, um danach die Kunstwerke
nicht nur auf Papier zu fixieren, sondern in größerem Maßstab
an einer Wand zu präsentieren. Gemeinschaftswerke sind durchaus denkbar.
Sollen größere Farbmengen hergestellt
werden, dann kann folgendes Rezept empfohlen werden:
1.) Schildere in deinem Ordner die
Ursprünge der Graffitikunst
(>Internet)!
2.) Wie würdest du eine Schule
gestalten, wenn du sie anmalen dürftest?
3.) Informiere dich über den
Graffiti-Art-Künstler Keith
Haring (>Internet) und fasse das Wichtigste zusammen.
| Copyright: T. Seilnacht |