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Petalit
Fundort:
Dakota/USA
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| Kurzportrait |
Der Petalit ist ein Mineral,
das wie Spodumen und Lepidolith
zur Gewinnung von Lithium benötigt
wird. Der Name lehnt sich an das griechische Wort petalon (Blatt)
an und bezieht sich auf die gute Spaltbarkeit des harten und spröden
Minerals. Der schwedische Chemiker Johan August Arfvedson (1792-1841) entdeckte
das Element Lithium, als er im Jahr 1817 einen Petalit von Varuträsk
aus Schweden untersuchte. Selten kommen dicktafelige oder säulige
Kristalle vor, häufig findet man klare oder getrübte, weiße
oder rosarote, derbe Aggregate. Klare Stücke werden zu Schmucksteinen
verschliffen. Der Petalit ist häufig mit dem Pollucit
vergesellschaftet. |
| Formel
(Familie) |
LiAlSi4O10
(Silicate) |
| Farbe |
farblos, weiß, grau,
rosa, grünlich |
| Strich
und Glanz |
weiß; Glasglanz |
| Härte
und Dichte |
6,5 (Mohs); 2,4 g/cm3 |
| Spaltbarkeit
und Bruch |
vollkommen; Bruch muschelig |
| Kristallsystem
und Formen |
monoklines
System; Pinakoide, Prismen |
| Aggregate |
Kristalle selten, dicktafelig
oder säulig; körnig, derb |
| Nachweis |
Härte deutlich höher
als Spodumen; perfekte Spaltbarkeit; erzeugt
eine rote Flammenfarbe (Lithium); löst sich in Säuren nicht |
| Fundorte
(Auswahl) |
Varuträsk/Schweden;
Elba/Italien; Dakota/USA |