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Lepidolith
(teilweise Muskovit pseud. nach Lepidolith)
 
Fundort: Barra do salinas, Minas Gerais/Brasilien
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Formel (Familie): K(Li,Al)3[(F,OH)2/(Si,Al)4O10)  (Silicate) 
auch Cs2O, und Rb2O, TiO2 und F in Spuren vorhanden
Namensgebung: nach griech. lepis ("Schuppe") und lithos ("Stein")
Farbe: rosa, violett, rötlichgrau, weiß
Strich und Glanz: weiß; Perlmutterglanz
Härte und Dichte: 2-2,5 (Mohs), 2,8-2,9 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch: vollkommen, Bruch blättrig
Kristallsystem und Formen: monoklines System, Pinakoide, Prisma
Aggregate: tafelige Kristalle, schuppige, blättrige oder halbkugelige Aggregate
Nachweis: schmilzt leicht, färbt die Flamme karminrot (Lithium-Atome); in Säuren nur schwer löslich
Fundorte (Auswahl): Ural/Russland, Rozna/Tschechien, Minas Gerais/Brasilien
Bedeutung: zur Gewinnung von Lithium-, Rubidium- und Caesiumsalzen (z.B. zur Herstellung optischer Gläser oder als farbgebender Bestandteil in Feuerwerkskörpern)