|
|
|
| Kurzportrait | Das Mineral Brookit ist
nach dem englischen Mineralogen Henry James Brooke (1771-1857) benannt.
Es ist wie Anatas und Rutil
aus Titandioxid aufgebaut. Im Gegensatz zu diesen beiden besitzt es keine
technische Bedeutung als Titanerz, da es eher selten vorkommt. Bei Sammlern
sind Brookite mit
dünntafeligen, durchscheinenden Kristallen begehrt, die die typische Sanduhrzeichnung zeigen. |
| Formel (Familie) | TiO2 (Oxide) |
| Farbe | hellbraun, gelblich, rötlich, schwärzlich, in dünnen Schichten durchscheinend |
| Strich und Glanz | farblos, gelblich, bräunlich; Metallglanz, Diamantglanz |
| Härte und Dichte | 5,5 - 6 (Mohs); 4,1 g/cm3 |
| Spaltbarkeit und Bruch | nicht deutlich; Bruch muschelig |
| Kristallsystem und Formen | orthorhombisches System; Pinakoide, Prismen, Dipyramiden |
| Aggregate | dünntafelige Kristalle oft mit typischer Sanduhrzeichnung |
| Nachweis | Sanduhrzeichnung (siehe Foto), in Säuren nicht löslich, nicht schmelzbar |
| Fundorte (Auswahl) | Gotthardmassiv und Maderanertal/Schweiz, Hardangervidda/Norwegen, Arkansas/USA, Belonchistan/Pakistan |