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| 1cm³ der Substanz
wird im Reagenzglas mit 2ml frisch zubereiteter, verdünnter Salpetersäure
(24%ig) versetzt und erhitzt. Zum sicheren Nachweis verwendet man konzentrierte
Salpetersäure. Beim Vorhandensein von aromatischen Eiweißen
verfärbt sich die Lösung gelblich.
Theorie Aromatische Eiweißmoleküle wie L-Phenylalanin oder L-Tyrosin besitzen einen Benzolring. Die Eiweiße kommen vor allem in der Milch und im Käse vor. Bei der Zugabe von Salpetersäure findet eine Nitrierung am Benzolring statt, wobei eine gelbe Nitroverbindung entsteht. Dabei wird ein Wasserstoffatom durch die NO2-Gruppe (aus der Salpetersäure) substituiert. Aus diesem Grund verfärbt sich die Haut beim Kontakt mit konzentrierter Salpetersäure gelblich, da die Haut-Epidermiszellen aromatische Eiweiße enthalten. ![]() Salpetersäure ist stark ätzend und wirkt oxidierend. Das Tragen einer Schutzbrille ist obligatorisch. Führen Schüler diese Probe durch, darf nur mit verdünnter Salpetersäure gearbeitet werden. |
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