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Vesuvian, Vesuvianit
 
Fundort: Lake Jaco/Mexiko
Kurzportrait Der deutsche Mineraloge Abraham Gottlob Werner (1749-1817) benannte das Mineral um 1795 nach dem damals einzigen bekannten Fundort in Predazzo am Vesuv. Die chemische Zusammensetzung kann stark variieren, daher zeigt das Mineral eine große Farbenvielfalt. Die himmelblaue Varietät aus Norwegen bezeichnet man als Cyprin, der Californit stellt eine grüne Varietät dar. Klare und farbige Kristalle werden zu Schmucksteinen verschliffen.
Formel (Familie) Ca10Mg2Al4(SiO4)5(Si2O7)2(OH)4  (Silicate)
Farbe gelb, gelbbraun, braun, grün, blau
Strich und Glanz weiß; Glasglanz, auf Bruchflächen Fettglanz
Härte und Dichte 6,5 (Mohs); 3,4 g/cm3
Spaltbarkeit und Bruch keine, Bruch uneben, splittrig
Kristallsystem und Formen tetragonales System; Basispinakoid, Prismen, Dipyramiden
Aggregate Kristalle; strahlig, körnig, derb
Nachweis in Salzsäure nur schwach löslich, vor dem Lötrohr leicht schmelzbar unter Aufblähen, dabei Entweichen von Wasser
Fundorte (Auswahl) Predazzo/Vesuv, auf alpinen Klüften, z.B. Saas Fee/Schweiz, Piemont/Italien