Periodensystem
 
Isotope
 
Als Isotope (Nuklide) werden verschiedene Atomsorten eines Elements bezeichnet, die zwar die gleiche Protonenzahl (auch Ordnungszahl), aber unterschiedliche Neutronenzahlen besitzen. So existieren in der Natur drei verschiedene Uran-Isotope mit gleicher Protonenzahl, aber unterschiedlicher Neutronenzahl:
 
Uran-Isotop
Protonenzahl
92
92
92
Neutronenzahl
142
143
146
 
Die Neutronenzahl ergibt sich aus der Differenz zwischen Massenzahl (oben links) und Ordnungszahl (unten links). Die Atommasse ist eine Zahl, die sich in Relation auf das Kohlenstoff-Isotop-12 (C-12) bezieht. Sie ist nicht identisch mit der Massenzahl, da die Bezugseinheit "u" sich auf ein Zwölftel des Elements Kohlenstoff bezieht. Zum Vergleich: Das Element Wasserstoff  besitzt die Atommasse u=1,00794 und eben gerade nicht u=1.

Die künstlich hergestellten Radio-Isotope (Radionuklide) sind radioaktiv, d.h. die Atome zerfallen nach und nach und wandeln sich in andere Elemente um. Die Halbwertszeit gibt den radioaktiven Zerfall an: Beträgt die Halbwertszeit von radioaktivem Plutonium-244 siebzig Millionen Jahre, dann sind erst nach dieser Zeit die Hälfte der Atome zerfallen. Andere Radionuklide besitzen eine sehr kurze Halbwertszeit, die nur wenige Minuten beträgt. Diese sind bei Atomversuchen oder bei Abfällen aus Kernkraftwerken weniger problematisch.
 
 
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