Chemikalienflaschen müssen mit Etiketten
nach den neuen Vorschriften versehen werden. Die Etiketten enthalten den
Namen der Chemikalie, sowie die Gefahrensymbole und die RS-Sätze.
Bei dem hier vorliegenden Etikettensystem wird das alte, klassische Beschriftungssystem
mit der neuen Kennzeichnung kombiniert:
Auf der Vorderseite einer Flasche wird
die Beschriftung nach dem alten System angebracht, auf der Rückseite
dagegen die Gefahrensymbole und die RS-Sätze. So kann man die Flasche
je nach Bedarf drehen und präsentieren. Der Einblick in das Aussehen
des Stoffes bleibt voll erhalten. Für jede Chemikalie liegt auf der
CD-ROM eine pdf-Datei mit ausdruckbaren Etikettvorlagen am Ende des Portraits
vor, Beispiel:
Die Etiketten können mit dem Laserdrucker
auf selbstklebende DIN-A4-Etiketten ausgedruckt und danach mit einer Selbstklebefolie
überklebt werden wie sie im Laborbedarf oder im Bürofachhandel
erhältlich sind. Die pdf-Druckvorlagen der Etiketten liegen in zwei
Größen vor. Das kleinere Format eignet sich für Steilbrustflaschen
mit 100ml Volumeninhalt, das größere für Volumina von 250ml
und 500ml. Sind die Flaschengrafiken braun gezeichnet, sollte man auch
braune Steilbrustflaschen verwenden.
Für die gebräuchlichen Salze
kann man zwischen der wasserfreien und der kristallwasserhaltigen Form
wählen (> pdf-Beispiel Kupfer(II)-sulfat).
Bei den Säuren liegen Druckvorlagen für die gebräuchlichsten
Konzentrationen vor (> pdf-Beispiel Salzsäure).
Bei den organischen Stoffen sind neben den beiden Größen drei
Varianten verfügbar: Es liegen Druckvorlagen mit dem alten, deutschen
Namen (> pdf-Beispiel Propylalkohol), dann mit
der alten, wissenschaftlichen Bezeichnung wie sie noch in den Schulbüchern
gebräuchlich ist (1-Propanol), sowie mit der exakten Bezeichnung nach
der neuen IUPAC-Nomenklatur (Propan-1-ol). In der hier vorliegenden Datenbank
werden aus ästhetischen und didaktischen Gründen die alten, deutschen
Namen wie "Propylalkohol" oder "Glycerin" bevorzugt. Welche Version in
der Schule eingesetzt wird, bleibt jeder Lehrkraft selbst überlassen.
Für das zusätzliche Anbringen der Gefahrensymbole auf der Vorderseite
der Flaschen liegt eine spezielle pdf-Druckvorlage vor (>pdf-Druckvorlage
Gefahrensymbole). Mit der leeren Etiketten-Schablone (>Word-Datei,
nur auf CD-ROM) können passende, eigenen Etiketten entworfen werden.
Der vollständigen Satz an pdf-Druckvorlagen befindet sich nur auf
der "CD-ROM Chemieunterricht und Chemiedidaktik".
Die Chemikalienportraits dieser Datenbank
gehen im Umfang über ein normales Schullabor hinaus. Selbstverständlich
wird man beispielsweise Arsenik, Blausäure, Flusssäure, Kaliumcyanid
oder Benzol in einem Schullabor nicht aufbewahren. Zu diesen Stoffen gibt
der Autor spezielle Hinweise. Es liegen dafür auch keine Etikett-Druckvorlagen
vor.
Schaugläser
für Chemikalien nach einem alten Vorbild