Mellit
engl. Mellite
Nach dem griechischen Wort meli („Honig“)
Formel
Stoffgruppe
Farbe
Strich
Glanz
Transparenz
Härte (Mohs)
Dichte
Spaltbarkeit
Bruch

Kristallsystem
Kristallklasse
Al2C6(COO)6 • 16 H2O
Organische Verbindungen
farblos, gelb, braun, schwärzlich
weiß
Glasglanz, Harzglanz
durchscheinend bis durchsichtig
2 – 2,5
1,6 g/cm³
schlecht
muschelig

tetragonal
ditetragonal-dipyramidal
MellitLupe

Beschreibung

Der Mellit ist ein seltenes Mineral, das zu den organischen Verbindungen gezählt wird. Es ist aus einem Aluminiumsalz der Mellitsäure aufgebaut. Das Mineral ist so weich, dass man es mit dem Fingernagel ritzen kann. Die Kristalle zeigen einen pyramidalen Habitus. Es kommen auch derbe, körnige oder knollige Aggregate vor, häufig auch mit Einschlüssen.

Johann Friedrich Gmelin benannte das Mineral 1793 nach dem griechischen Wort meli („Honig“). Aufgrund der gelben Farbe wird der Mellit auch als „Honigstein“ bezeichnet. Man findet ihn zusammen mit Braunkohle, seltener auch in Steinkohle oder Sandstein. Fundorte sind zum Beispiel Artern an der Unstrut in Thüringen, die Csordakúti Mine bei Bicske und Tabánya in Ungarn oder Valchov in Tschechien. Sehr klare Kristalle werden zu Schmucksteinen verschliffen.
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