Oxidationen
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Stoffe:
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Eisenwolle,
Sauerstoff, Schwefel,
Zündstein aus Cer-Eisen (aus alten Gasanzündern, beim Schweißerbedarf
erhältlich), Eisendraht, Quarzsand, Kaliumnitrat,
Aktivkohle gekörnt, Silvesterböller, Tinte oder Methylenblau |
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Geräte:
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Balkenwaage, Stativ, 4,5-Volt-Batterie,
Kerze, Holzspan, Tesafilm, Stopfen, runde Schale, Verbrennungslöffel,
Tiegelzange, mehrere Standzylinder mit Abdeckung, Joghurtglas mit Deckel,
Brenner, Messer, 2 Stative, Rundfilter, Präzisionswaage, schwer schmelzbares
Reagenzglas 18x180mm, 2 Reagenzgläser 20x180mm mit durchbohrtem Stopfen,
2 lange Glasrohre, 2 Bechergläser 250ml |
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Beachten Sie die Hinweise
beim Umgang mit Laborgasen und mit Explosivstoffen! Die jeweiligen Sicherheitsvorkehrungen
werden in den Demonstrationen gesondert besprochen. |
Inhalt:
Didaktische
Bemerkungen
Demonstration 1:
Verbrennen von Eisenwolle an einer Waage
Demonstration 2:
Verbrennen einer Kerze im abgeschlossenen Raum
Demonstration 3:
Reaktion von Stoffen mit reinem Sauerstoff
Demonstration 4:
Raketentreibstoffe als Beispiele für schnelle Oxidationen
Demonstration 5:
Der Rostvorgang als Beispiel für eine langsame Oxidation
Didaktische
Bemerkungen:
Bei den Demonstrationen
zum Gesetz der Massenerhaltung zeigte sich, dass Masse nicht verloren
geht. Eine Kerze auf einer Waage wird zwar leichter, aber ein Teil der
Masse findet sich nach dem Abbrennen der Kerze in den Verbrennungsgasen.
An diesen Versuch knüpft der Einstieg in das Thema Oxidation
an. Diesmal hängt ein Büschel Eisenwolle an einer Waage und die
Schüler sollen vermuten, was passiert, wenn die Eisenwolle verbrennt.
Der Versuch provoziert zunächst jedoch einen Widerspruch.
Demonstration
1: Verbrennen von Eisenwolle an einer Waage
Zwei gleich große Stücke Eisenwolle
werden an einer Balkenwaage befestigt. Nun zeigt man, wie ein kleineres
Stück Eisenwolle (ohne Waage) verbrennt, in dem man es mit einer 4,5-Volt-Batterie
zündet. Die Schüler sollen nun vermuten, was passieren wird,
wenn eines der großen Stücke Eisenwolle an der Balkenwaage gezündet
wird. Dabei werden sicherlich verschiedene Argumente vorgebracht, z.B.:
-
Die Eisenwolle wird leichter, weil sie verbrennt,
folglich wird die Waage auf der Seite der verbrennenden Eisenwolle leichter.
Dieses Argument nähert sich der veralteten "Phlogistontheorie", wonach
man meinte, bei Verbrennungen entweiche das brennbare Prinzip, das "Phlogiston".
(Näheres siehe unter >Sauerstoff)
-
Die Waage bleibt ausgeglichen, weil die Massen
erhalten werden.
-
Die Eisenwolle wird schwerer, weil Sauerstoff
chemisch gebunden wird und damit etwas hinzukommt.
Das letzte Argument werden die Schüler
zu diesem Zeitpunkt kaum einbringen, es sei denn ein Schüler hat sich
damit schon eingehend beschäftigt. Das Ergebnis der Demonstration
darf jedoch keinesfalls verraten werden. Man kann eine Abstimmung für
die drei Positionen durchführen lassen.
Beobachtungen:
Zur Verblüffung sicherlich mancher
Schüler wird die Eisenwolle beim Verbrennen schwerer. Und dies passiert,
obwohl viele glühende Stücke von der Eisenwolle abfallen und
damit nicht mitgewogen werden. Wie kann man sich das erklären? Bei
der Untersuchung des Reaktionsprodukts sieht man farbliche Veränderungen.
Man kann sie auch nicht mehr anzünden (sofern sie vollständig
verglüht ist).
Waage
nach dem Verbrennen der Eisenwolle
Theorie:
Auch wenn Sie als Leser sicher schon wissen,
warum die Eisenwolle schwerer wird (Eisen reagiert mit Sauerstoff zu Eisenoxid),
soll eine mögliche Erklärung den Schülern zunächst
vorenthalten werden. Stattdessen folgt ein weiterer Versuch zur Klärung
des Problems.
Demonstration
2: Verbrennen einer Kerze im abgeschlossenen Raum
Bei der Demonstration
zur Erhaltung der Masse brannte eine Kerze auf einer Waage. Dabei handelte
es sich um ein offenes System, die Verbrennungsgase konnten entweichen.
Nun soll gezeigt werden, was passiert, wenn eine Kerze in einem geschlossenen
System verbrennt.
Eine Kerze wird an einem Holzspan mit
Tesafilm befestigt (siehe Bild), der Span in einen Stopfen gesteckt und
dieser am Boden einer runden Schale mit Wachs befestigt. Dann füllt
man die Schale 1cm hoch mit Wasser und zündet die Kerze an. Man zeigt
den Zuschauern einen umgedrehten Standzylinder und stellt die Frage, was
passieren wird, wenn man den Standzylinder auf die Kerze stülpt. Wieder
werden Vermutungen geäußert:
-
Die Kerzenflamme geht sofort aus.
-
Die Kerzenflamme brennt eine Weile und geht
dann aus.
-
Dabei wird Wasser in den Standzylinder hineingezogen.
-
Das Wasser füllt den Standzylinder danach
vollständig aus, weil die gesamte Luft verbraucht wird.
-
Das Wasser steigt nur ein wenig, da nicht
alle Luft verbraucht wird.
-
Das Wasser steigt so und so viel Prozent...
Beobachtungen:
Wie manche sicher richtig vermutet haben,
geht die Kerzenflamme nach einer Weile aus, während das Wasser weniger
als ein Fünftel des Volumens in den Standzylinder hochsteigt.
Verbrennen
einer Kerze im abgeschlossenen Raum
Theorie:
Durch eine Anknüpfung an die Diskussion,
lassen sich jetzt Argumente für die exakte Beschreibung des Verbrennungsvorgangs
bei der Kerze finden: Bei der Verbrennung wird Luft benötigt. Von
der Luft ist es allerdings nur ein Anteil (ca. 20%), diesen Anteil nennen
wir Sauerstoff, das Restgas (ca.
80%) wird als Stickstoff bezeichnet.
Ist der gesamte Sauerstoff im Standzylinder verbraucht, geht die Kerzenflamme
aus. Danach befinden sich Stickstoff und Kohlenstoffdioxid im Standzylinder.
Beide Gase unterhalten die Verbrennung nicht. Zur Vertiefung wird eine
Grafik zur Luftzusammensetzung gezeigt.
In Anknüpfung an den Versuch
mit der Eisenwolle kann nun eine Erklärung gesucht werden: Bei
der Verbrennung der Eisenwolle wird ebenfalls Sauerstoff benötigt.
Dieser reagiert mit dem Eisen zu Eisenoxid. Die Waage zeigt eine höhere
Masse, da Sauerstoffatome chemisch mit dem Eisen gebunden werden. Reaktionen
mit Sauerstoff nennen wir Oxidationen. Dabei entstehen als Reaktionsprodukte
Oxide:
Reaktionsgleichung für das Verbrennen
der Eisenwolle:
Eisen + Sauerstoff ----->
Eisenoxid
Reaktionsgleichung für das Verbrennen
des Rußes in der Kerzenflamme:
Kohlenstoff + Sauerstoff
-----> Kohlenstoffdioxid
Demonstration
3: Reaktion von Stoffen mit reinem Sauerstoff
Mehrere Standzylinder werden mit reinem
Sauerstoff gefüllt und bereit gestellt. Zum Schutz des Bodens gibt
man in jeden Zylinder ein wenig Sand. Obwohl der Sauerstoff aufgrund der
höheren Dichte als Luft in den Zylindern bleiben sollte, werden diese
mit runden Glasscheiben abgedeckt, damit der Sauerstoff nicht durch Luftzirkulationen
entweicht.
a) Eine brennende Kerze wird auf einem
Verbrennungslöffel in einen mit Sauerstoff gefüllten Zylinder
getaucht.
b) Ein Büschel Eisenwolle wird mit
einer Tiegelzange gehalten, an einer Stelle zum Glühen gebracht und
in den mit Sauerstoff gefüllten Standzylinder eingetaucht.
c) Man füllt im Abzug einen Verbrennungslöffel
zur Hälfte mit Schwefel und entzündet diesen mit einer Brennerflamme.
Dann hält man den brennenden Schwefel in den mit Sauerstoff gefüllten
Standzylinder. Achtung: Es entsteht giftiges Schwefeldioxid!
Dieser Versuch sollte nur in einem gut ziehenden Abzug durchgeführt
werden. Der restliche (möglicherweise noch brennende) Schwefel wird
über der nichtleuchtenden Brennerflamme im Abzug verbrannt. Achten
Sie darauf, dass das entstehende Schwefeldioxid
nicht versehentlich aus dem Abzug entweicht.
d) Ein Joghurtglas wird mit reinem Sauerstoff
gefüllt und zugeschraubt. Dann wickelt man um einen Zündstein
aus Cereisen satt einen Draht und erhitzt den Zündstein bis zum Glühen
in der nicht leuchtenden Brennerflamme. Der Draht mit dem glühenden
Zündstein wird in das Joghurtglas mit reinem Sauerstoff getaucht.
Achtung: Schutzbrille tragen, Sicherheitsabstand einhalten, Brandschutz
als Unterlage und Schutzscheibe verwenden!
Filme: Das
Verbrennen von Stoffen in reinem Sauerstoff
(Kamera:
Erik Schilling)
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mit Kerze
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mit Eisenwolle
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mit Schwefel
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mit Cer-Eisen
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Klicken
Sie zum Abspielen der Filme auf die Bilder
Beobachtungen:
a) Die Kerzenflamme wird heller und heißer,
so dass Wachs an den Boden tropft. Ein glimmender Span glüht ebenfalls
hell auf und fängt sogar Feuer. Die Spanprobe üben die Schüler
bei der Schülerübung
zur Sauerstoffherstellung mit Kaliumpermanganat zu einem anderen Zeitpunkt.
b) Die Eisenwolle verglüht unter
lebhafter Funkenreaktion.
c) Der Schwefel verbrennt mit einer hell
leuchtenden, blauen Flamme.
d) Das Cereisen verbrennt explosionsartig
mit sehr heller Flamme, wobei das Joghurtglas durch den Hitzeschock zerspringt.
Theorie:
Für die Reaktionen b) bis d) lassen
sich folgende Reaktionsgleichungen aufstellen:
Eisen + Sauerstoff ------>
Eisenoxid DHR
= -1118 kJ/mol
3 Fe + 2 O2
-----> Fe3O4
Schwefel + Sauerstoff ----->
Schwefeldioxid DHR
= -297 kJ/mol
S + O2 ----->
SO2
Cer + Sauerstoff ----->
Ceroxid DHR
= -975 kJ/mol
Ce + O2 ----->
CeO2
Für die Schüler genügt
an dieser Stelle eine Besprechung der Reaktionsgleichung in Worten. Bei
der Reaktion von Cer mit Sauerstoff entstehen Temperaturen von bis zu 4000°C.
Dadurch wird das Joghurtglas zerstört. Diese Reaktion dient in Zündsteinen
von Feuerzeugen oder Gasanzündern zum Anzünden der Gase:
Die höchste chemisch erreichbare
Temperatur erhält man bei der Verbrennung von Zirconiumpulver in reinem
Sauerstoff (4660°C):
Zr + O2 ----->
ZrO2 DHR
= -1101 kJ/mol
Demonstration
4: Raketentreibstoffe als Beispiele für schnelle Oxidationen
Verbrennungen sind den Schülern aus
verschiedenen Bereichen wohl bekannt. Am faszinierenden sind wahrscheinlich
die Verbrennungen, wie sie bei Explosivstoffen oder Raketentreibstoffen
auftreten. Die Reaktion zwischen Wasserstoff und Sauerstoff findet im amerikanischen
Space Shuttle eine technische Anwendung. Das Space Shuttle führt einen
Wasserstoff- und Sauerstofftank mit sich. Die beiden Gase werden im Triebwerk
gezündet und erzeugen die notwendige Energie zur Fortbewegung.
Bild
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Beim Start des Space Shuttles werden jedoch
zunächst die seitlich sitzenden Feststoffraketen gezündet. Feste
Raketentreibstoffe führen Stoffe mit sich, die chemisch gebundene
Sauerstoffatome enthalten und als Oxidationsmittel wirken. Diese Erfahrung
ist aus der Schülerübung zur Herstellung
von Sauerstoff aus Kaliumpermanganat bekannt. Ferner benötigt
man einen Brennstoff, wie Kohle oder Schwefel, der beim Verbrennen mit
dem Sauerstoff die notwendige Energie liefert. Zunächst wird eine
(eventuell ausgebrannte) Feuerwerksrakete gezeigt und der Aufbau demonstriert.
Das Prinzip eines festen Raketentreibstoffs kann an einem Silvesterböller
verdeutlicht werden: Man schneidet einen Böller mittlerer Größe
am hinteren Ende auseinander und zeigt wie das Schwarzpulver aus dem Böller
rinnt. Dann spannt man den aufgeschnittenen Böller in ein Stativ ein
und zündet an der Zündschnur.
Beobachtungen:
Statt eines Knalls sprüht der Böller
am hinteren Ende eine kleine Stichflamme heraus, so dass er ein wenig vorwärts
getrieben wird.
Theorie:
Beim Verbrennen von Schwarzpulver entstehen
große Gasmengen, die einen Behälter sprengen. Dadurch wird der
Knall beim Böller erzeugt. Befindet sich an einem Ende eines länglichen
Behälters - z.B. bei einem geschlossenen Röhrchen - ein kleines
Loch, drängen die Gasmengen aus diesem Loch und ein Vorwärtstrieb
wird erzeugt, so dass die Rakete fliegt. Die
chemische Reaktionsgleichung für die Verbrennung von Schwarzpulver
ist so kompliziert, dass sie nicht angegeben werden soll. Es entstehen
Verbrennungsgase wie Kohlenstoffmonoxid,
Kohlenstoffdioxid und Stickstoff.
Beim Abbrennen von 10g Schwarzpulver entstehen ca. 2,8 Liter dieser Gase.
Lesen Sie zur Ergänzung auch die Informationen bei den Demonstrationen
zu den Explosivstoffen.
Variationen:
Es soll gezeigt werden, das die Komponenten
des Schwarzpulvers heftig miteinander reagieren. Man gibt dazu in ein schwer
schmelzbares Reagenzglas (18x180mm) 2cm hoch Kaliumnitrat und erhitzt mit
der rauschen Brennerflamme bis eine klare Schmelze entsteht. Dabei ist
unbedingt eine Schutzbrille zu tragen. Dann wirft man in die Schmelze nacheinander
ein kleines Papierkügelchen, ein kleines Holzstückchen (z.B.
ein halbes Streichholz ohne Zündkopf), 3 Körnchen Aktivkohle
und ein Spatelspitze Schwefel. In allen Fällen verbrennen die Stoffe
lebhaft unter Feuererscheinungen. Die Demonstration zeigt die oxidative
Wirkung des Kaliumnitrats.
Das Herstellen und Abbrennen von Schwarzpulver
könnte zwar noch im Rahmen von schulischen Vorführungen von geeignetem
Fachpersonal durchgeführt werden. Trotzdem soll hier aber auf eine
detallierte Darstellung verzichtet werden. Sie finden dazu einen Film auf
der CD-ROM:
Film:
Abbrennen von 10 Gramm Schwarzpulver
(Kamera:
Erik Schilling)
Klicken
Sie zum Abspielen des Films auf das Bild
Demonstration
5: Der Rostvorgang als Beispiel für eine langsame Oxidation
Langsame Oxidationen sind in der Natur
ebenfalls weit verbreitet. Beim Atmungs- und Verdauungsvorgang wird Traubenzucker
über die Blutbahnen zur Muskulatur und zum Gehirn transportiert. Dort
oxidiert der Traubenzucker mit Hilfe des Blutsauerstoffs, der aus der Atmung
stammt, zu Kohlenstoffdioxid. Dabei
wird Energie frei. Traubenzucker enthält chemisch gebundene Kohlenstoffatome,
die zu Kohlenstoffdioxid oxidieren, das über den Blutkreislauf und
die Lunge wieder abgegeben wird.
Durchführung:
Eine andere Form der langsamen Oxidation
ist der Rostvorgang. Zwei Reagenzgläser werden mit Eisenwolle gefüllt.
In einem Reagenzglas wird die Eisenwolle zusätzlich mit Wasser befeuchtet.
Die beiden Reagenzgläser werden mit einem durchbohrten Stopfen verschlossen
und mit langen Röhren versehen. Diese tauchen in mit Tinte (oder Methylenblau)
gefärbtes Wasser. Die ganze Apparatur wird mehrere Wochen stehen gelassen
und beobachtet.
Grafik erstellt mit
Labormaker
Beobachtung:
Nach 2-3 Wochen zeigt die mit Wasser befeuchtete
Eisenwolle deutliche Rostansätze. Das angefärbte Wasser in dieser
Röhre ist hochgestiegen, während sich im anderen Reagenzglas
keine Veränderungen zeigen.
Rost-Ausblühungen
auf einer Eisenplatte
Theorie:
Der Rostvorgang ist ein chemisch-elektrochemischer
Vorgang. Die genauen Vorgänge sollen zu diesem Zeitpunkt noch nicht
erläutert werden. Das Eisen oxidiert, sobald sauerstoffhaltiges Wasser
und Luftsauerstoff zusammen vorliegen. Über Zwischenstufen entsteht
aus dem Eisen, dem gelösten Sauerstoff und dem Wasser Eisen(II)-hydroxid,
das dann mit dem Luftsauerstoff zu Eisen(III)-oxid (Fe2O3)
weiter reagiert. Daneben entstehen auch andere Eisenoxide, z.B. Eisen(II,III)-oxid
(Fe3O4) oder Eisen(II)-oxid (FeO).
Ausblick:
Zur Vertiefung des Themas eignen sich
Demonstrationen und Versuche zur Brandbekämpfung.
Das Thema der Reduktionen schließt sich
ebenfalls an.