
| Tierische Fette und Öle
enthalten Cholesterin. Aus diesem Grunde ist die Aufnahme von pflanzlichen
Fetten generell gesünder. Vor allem die ungesättigten
Fettsäuren der pflanzlichen Öle wirken der Arterienverkalkung
entgegen.
Distelöl oder Leinöl sind gesünder als Olivenöl, da sie einen höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren besitzen. Kaltgepresstes Speiseöl enthält ebenfalls mehr ungesättigte Fettsäuren und auch mehr Vitamine, da bei diesem Verfahren die ölhaltigen Pflanzensamen nicht erhitzt werden. |
![]() |
| 2.3 Zuviel Kohlenhydrate
und Alkohol verursachen eine Fettleber
Bei einer einseitigen, kohlenhydratreichen Ernährung bildet die Leber Fette in Überproduktion. Sie vergrößert sich und wird zur Fettleber. Alkoholiker besitzen ebenfalls eine Fettleber, da die Leber auch aus Alkohol Fette bilden kann. Schlimmstenfalls kann es zu einer Schrumpfung der Leber mit tödlichem Ausgang kommen (Leberzirrhose). |
![]() |
| 2.4 Ballaststoffarme
Ernährung begünstigt Darmkrebs
Ballaststoffe sind Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln, die der Körper nicht verwerten kann. Sie binden Wasser im Darm und fördern daher die Verdauung. Die Verweilzeit von Nahrungsmitteln im Darm verkürzt sich, so dass eventuell aufgenommene Gifte wieder schneller ausgeschieden werden. |
![]() |
| 2.6 Zuviel Kochsalz
führt zu Bluthochdruck
Eine übermäßige Aufnahme von Kochsalz (Natriumchlorid) kann zu Bluthochdruck führen und damit das Risiko eines Herzinfarkt erhöhen. Beim Kauf von Mineralwasser ist darauf zu achten, dass es „natriumarm“ ist. |
|
| 2.7 Zuviel Zucker
erzeugt Karies
Speichel und Abbauprodukte der Nahrungsmittel bilden einen Zahnbelag (Plaque), der für die Mundbakterien einen optimalen Nährboden bietet. Diese bauen Zucker zu organischen Säuren um, die den Zahnschmelz und im fortgeschrittenen Stadium auch das darunter liegende weiche Zahnbein angreifen. Nach jeder Zuckerzufuhr steigt die Säureproduktion der Plaquebakterien um ein Vielfaches an. Durch Zähneputzen wird der Plaquebelag entfernt. |
|
| 2.8 Viele Nahrungsmittel
enthalten ein Übermaß an chemischen Giften
Im Fleisch befinden sich oft Hormone oder Antibiotika, die bei der Aufzucht verabreicht werden. Im Meeresfisch lassen sich immer wieder gefährliche Konzentrationen von Schwermetallsalzen nachweisen. Vor allem Raubfische (Seehecht, Barsch, usw.) sind davon betroffen, da sich die Gifte über die Nahrungskette anreichern. Pflanzliche Produkte, z.B. Gemüse oder Obst sind oft mit Insektenvernichtungsmittel vergiftet. Aus diesen Gründen sollte man sich mit Nahrungsmitteln aus kontrolliert, biologischem Anbau ernähren. Diese sind in den Reformhäusern oder Bioläden erhältlich. |
![]() |
| E-Nummer | Name | enthalten in: | Mögliche Wirkungen |
| E210-E 213 | Benzoesäure und Benzoate | Mayonnaise, Salate, Gemüse- und Obstkonserven | Allergien,
z.B. Nesselsucht |
| E220-E227 | Schwefeldioxid und Verbindungen | Wein, Trockenfrüchte, Gemüsekonserven | Asthma, Kopfschmerzen,
Übelkeit, Durchfall |
| E250 | Natriumnitrit | Fleisch-, Fisch- und Käsepackungen | Bildung krebserzeugender
Nitrosamine |
| E251, E252 | Natriumnitrat,
Kaliumnitrat |
Fleisch, Käse (z.B. Edamer, Gouda) | Bildung krebserzeugender
Nitrosamine |

| Copyright: T. Seilnacht |